Ehemaliges Verstärkeramt Kochel, Petition- Abriss ?

Zur Besichtigung des Verstärkeramtes mit dem Petitionsausschuss war in der Presse die Öffentlichkeit ausdrücklich eingeladen. doch fand diese Erörterung hinter Gittern statt und der Zugang war gesperrt. Das mag seine Gründe haben, auch wenn sie nicht bekannt gemacht wurden. Das Ergebnis der Besichtigung, Beratung und Entscheidung wird hoffentlich veröffentlicht.
Das Verstärkeramt-Hauptgebäude ist zu erhalten. Die von der Gemeinde angedachte mehrfach-Nutzung wird kaum unter einen Hut zu bringen sein, da zu viele Gegensätze bestehen (wie Komfort-Wohnung bis Obdachlosenunterkunft, Bauhof, Werkstätte, Jugendraum alles unter einem Dach?).
Vorschlag: In diesem Komplex die Rettungswache Kochel, Polizeistation und BRK-Rettung, unterzubringen, wäre dagegen eine gute Lösung für das angeblich (noch?) Kleinzentrum Kochel, da die alte Rettungswache, die räumlich stark beengt und verkehrlich sehr ungünstig am jetzigen Standort gelegen, bekannter weise problematisch ist.  
Eine Rettungswache im Verstärkeramt, direkt an der B11 gelegen, böte ausreichend Platz für diese Einrichtungen. Auch die vorhandenen Garagen bieten Platz für die notwendigen Sonderfahrzeuge von Polizei und BRK. Diese Variante könnte dem Landkreis und der Flächen- Gemeinde Kochel sehr viel nützlicher sein, als die Abriss-Planung des denkmalgeschützten Verstärkeramtes

Notfall Gemeinderat

Dass nach der Kommunalwahl 2020 im neuen GMR das Thema „Notfall“ zur Diskussion stand, war zu erwarten, zumal es in der Gemeindeordnung nicht vorgesehen und in der Mitteilung des Innenministeriums vom 20.03.20 zum Verhalten in der Corona-Pandemie weder vorkommt noch vorgeschrieben ist. Unser Bürgermeister hat sicher nur aus Vorsorge vor möglicher Ansteckung und Erkrankung seiner Mitarbeiter und Gemeinderäte sich für diese Notfall-Maßnahme entschieden, wenngleich dafür eigentlich der „Ferienausschuss“ vorgesehen wäre. Natürlich kann so eine Entscheidung, wie andere auch, nachträglich erörtert, diskutiert und sanktioniert werden. Jedenfalls ist es erfreulich wenn der neue Rat in öffentlicher Meinungsäußerung und Diskussion dies behandelt und zur Sache abstimmt. Wenn der GMR zukünftig die öffentliche Tagungsordnung ebenso öffentlich berät, seine Meinung dazu kundtut und abstimmt, ist es ein echter Gewinn für das neu gewählte Gremium.

Notfall Gemeinderat 2020

 „Notfall Gemeinderat 2020“ INAUGURATION
Hohes Infektionsrisiko – Kochel richtet Notausschuss ein

In der Endphase der auslaufenden GMR-Periode wurde als fürsorgliche Schutzmaßnahme vor möglicherweise tödlich verlaufender Corona-Erkrankung / Ansteckungsgefahr vom 1. Bgm. ein „Notfall“-Parlament installiert, bestehend aus nur einigen, notwendigen Räten, bis hin zur alleinigen Entscheidungsgewalt des Bürgermeisters bei besonders kniffligen oder unaufschiebbaren Fällen.
Die Öffentlichkeit war aus eben diesen Gründen ausgeschlossen, eine Sitzungsverlegung vom engen Sitzungssaal im Rathaus in ein größeres Objekt wie z.B. Heimatbühne nicht möglich, da dort kein Anschluss an den unbedingt notwendigen Rathausserver bestand.
Zum 5.Mai 2020 wurde der scheidende und der neu zu installierende GMR in die Heimatbühne geladen. Dieser Festakt konnte offensichtlich vom „Notfall-Parlament“ entschieden, ohne den wichtigen Serveranschluss zum Rathaus stattfinden. Ob zu dieser Veranstaltung im großen Saal der Heimatbühne Öffentlichkeit eingeladen bzw. erwünscht war, konnte der Pressemitteilung in der Tageszeitung nicht entnommen werden. So bleibt abzuwarten, ob und wie die Presse über diese Veranstaltung berichtet, sodass dann der interessierte Gemeindebürger über die Verabschiedung und Neubesetzung des Rates mit Ausschüssen informiert wird.

Corona Effekt

Der „Corona-Effekt“
Der „Corona-Effekt“ treibt zusätzlich an. Arbeitsplatz, Kindergarten, Schulen usw. sind zu. Da hält es kaum einen in den 4 Wänden daheim. Banken und Sparkassen machen zu, sodass man weiter fahren muss um eine offene Filiale zu finden, wo man Ein- und Auszahlung/Überweisung machen kann, für nicht Mobile und ältere Menschen kaum zu machen. Auch Wechselgeld-Kleingeld für die Geschäftswelt ist in Kochel nicht mehr zu bekommen, auch wenn es heißt: Die Bargeldversorgung ist gesichert? Beides Dinge, die Online nicht zu machen sind. Man muss also raus?

Corona – Ausflug

Corona-Ausflug
Ausflugfahrten mit Motorrad verboten – mit Rennrad und Mountainbike nicht? Motorradfahrer sind geschützt in Montur und geschlossenem Helm mit Visier – wen sollen sie anstecken? Radler fahren voll offen, oft in Gruppen neben- und hintereinander, sie „entsorgen ihre körpereigenen Abfallprodukte“ während der Fahrt in die Umwelt, gemeint sind „Daumenschneuzer und Glachespucker“, wobei noch mancher Fußgänger achtgeben muss, nicht getroffen zu werden. Die Unfallgefahr besteht bei beiden. Sinnvoller wäre Freizeitsport einzuschränken bzw. zu verbieten und anzuordnen, dass bei Zuwiderhandeln die nötigen Rettungseinsätze nicht versichert sind, sondern in diesen Fällen voll privat zu bezahlen sind. Das wäre sinnvoller, gerechter und würde der Allgemeinheit enorme Sozialkosten ersparen.

Notausschuss Gemeinde

Notausschuss, Gemeinden im Landkreis
Wie handlungsfähig sind die Gemeinden im Landkreis? Was ist so dringend, dass es einem Notausschuss mit Sondervollmachten für den Bürgermeister braucht, damit der ordentliche Gemeindebetrieb nicht leidet bzw. zusammenbricht? In wie vielen Gemeinden unseres Landkreises gibt es sowas, warum und warum nicht? Ist hierbei Kochel vorbildlich Spitze?
Wann, warum und wie oft gab es das in den letzten 100 Jahren? Das sollte doch interessieren und wäre einer Recherche mit entsprechendem Presse-Bericht würdig.

Corona, Pandemie?

Corona-Ausflug
Ausflugfahrten mit Motorrad verboten – mit Rennrad und Mountainbike nicht? Motorradfahrer sind geschützt in Montur und geschlossenem Helm mit Visier – wen sollen sie anstecken? Radler fahren voll offen, oft in Gruppen neben- und hintereinander, sie „entsorgen ihre körpereigenen Abfallprodukte“ während der Fahrt in die Umwelt, gemeint sind „Daumenschneuzer und Glachespucker“, wobei noch mancher Fußgänger achtgeben muss, nicht getroffen zu werden. Die Unfallgefahr besteht bei beiden. Sinnvoller wäre Freizeitsport einzuschränken bzw. zu verbieten und anzuordnen, dass bei Zuwiderhandeln die nötigen Rettungseinsätze nicht versichert sind, sondern in diesen Fällen voll privat zu bezahlen sind. Das wäre sinnvoller, gerechter und würde der Allgemeinheit enorme Sozialkosten ersparen.

Gemeinde Kochel am See

Gemeinde Kochel, die immer gleichen Probleme
– vor der Wahl ist nach der Wahl –

Bei schönstem Frühlingswetter und Temperaturen bis fast 20°C brummt der Ausflugs-Tourismus. Motorräder, Genuss-Fahrer und Raser bevölkern den Kesselberg rauf und runter, Automobilisten treibt es raus in die Natur, die Parkplätze rund um den Walchensee sind voll, übervoll. Auch die Straßenränder sind zugeparkt, fast mehr als im Hochsommer. Die Gesellschaft ist gnadenlos. Ein  Problem, bekannt seit Jahrzehnten, köchelt weiter – Lösung nicht in Sicht. Zudem noch der Um- und Ausleitungsverkehr von der A95. Es wird auf Jahre absehbar nicht besser. Auch der neu gewählte Gemeinderat des „Kleinzentrums“ Kochel wird kaum was ändern können. Getrieben von  Notwendigkeiten des Jetzt und Gleich, bleibt keine Zeit für planbare Abhilfe. Da wird auch kaum der ausgeschriebene „Food-Truck“ an  der Seepromenade, wo (original Text)„viele tausend Tagesbesucher, Urlaubsgäste und Einheimische dieses Angebot zwischen Ostern und Kirchweih“ nutzen, nicht viel  ändern.

Bahnhofs-Uhr Kochel am See Stillstand & Projekte

Kochel und die Bahnhofsuhr,  Aschermittwoch 26.02.2020

Dass in Bayern die Uhren anders gehen ist bekannt. Wenn aber Uhren stehen, also an markanten Stellen gar nicht gehen, so ist Stillstand angesagt.

Seit langer, langer Zeit steht die große Uhr am Bahnhof. Offensichtlich von Amtswegen außer Betrieb gesetzt, das Ziffernblatt mit schwarzen Streifen überklebt.
Der Bahnhof ist Anlaufstelle für ÖPNV-Reisende mit Bahn und Bussen und zudem für die Tourist-Info, der Luftkurortsgemeinde Kochel am See. Also das zentrale Entree der Gemeinde, quasi der erste Eindruck.

Ist dieser Stillstand symptomatisch für die Gemeinde? Man könnte es meinen, denn wichtige Vorhaben dümpeln auch schon
über 2 Gemeinderats-Perioden (12 Jahre) vor sich hin:
Bauhof am Trimini-Gelände bis Bauhof Verstärkeramt

z.B., die Seestuben, Abriss-Umbau oder gar Neubau? (störende Bäume wurden längst gefällt) NICHTS ist passiert, außer hohen Planungskosten! 

Oder gar der Jugendraum? Der besteht immer noch aus einem faulenden, ausrangierten Bauwagerl, vor hohen Büschen (als Toilettenersatz!)


am Rand der aufgelassenen Hausmülldeponie am „Trimini-Festplatz“.

Vielleicht sind unter den „damals Jugendlichen“, heute einige erwachsene Kandidaten dabei, die sich für die in gut 2 Wochen anstehenden Kommunalwahlen haben aufstellen lassen, und die wie in der Wahlwerbung angekündigt „etwas bewegen“ wollen?

Tag des offenen Denkmals 2019 in Kochel am See


 Das Kochler Verstärkeramt, ein Beispielbauwerk der Klassischen Moderne, oder ein Abrissopfer zugunsten moderner Mehrfachnutzung nach Neubau?  
Kochel hat Potential. Da ist die über 1250 jährige Ortsgeschichte mit vielfältigen Ereignissen der Ansiedelung, Kultur und Wirtschaft samt Bauwerken verschiedenster Epochen und Bedeutung. Ob sich  der Ort darüber im Klaren ist, darf manchmal bezweifelt werden.
Weil die Gemeinde einen neuen Bauhof braucht plant sie am alten Standort einen Mehrzweck- Neubau, der letztlich dort aber nicht zu realisieren ist. Auf der Suche nach Ersatz erschien dem Gremium das alte Verstärkeramt als geeignet. Man konnte es kaufen und wieder begann man zu planen:  Ein Hauskomplex in dem der Bauhof mit Fahrzeugen, Geräten, Maschinen, Werkstätten untergebracht ist, Jugend- oder Vereinsheim Platz finden, Wohneinheiten von sozial verträglich bis gehoben und Obdachlosen Unterkunft möglich sein sollen. Sicher alles gut gemeint, doch ob das Miteinander im tagtäglichen Betrieb verträglich ist bleibt  abzuwarten. Und dann kommt auch noch der Denkmalschutz. Was nun?

Dazu erschien vor einigen Tagen ein sehr lesenswerter Artikel der Architekturhistorikerin Kaija Voss in der Zeitung, der zum Tag des offenen Denkmals in Kochel am See passt und unter folgendem Link:  https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/reformarchitektur-kuehne-formensprache-1.4580446  zu lesen ist.
Ganz klar, das „Kochler Verstärkeramt“ kann zu diesem Anlass nicht geöffnet werden, wohl aber das „alte Schusterhaus“, das von der Gemeinde und dem Heimatverein Denkmal gefördert weiter leben darf.

HERBST, Baum und Heckenschnitt

Rückschnitt-Lichtraumprofil   20.8.19

Alle Jahre wieder sind Kommunen auf Einhaltung des „BayStrWG“ in ihrer Gemeinde bemüht, Bäume, Sträucher und Hecken auf öffentlichen Straßen, Plätzen und  Wegen so zurück zu schneiden, dass die Leichtgängigkeit des Verkehrs und das Einhalten von Abstandsflächen und Lichtraumprofilen  gewährleistet ist.
Dazu werden auch die Grundstückseigentümer als Anlieger zum notwendigen Rückschnitt aufgefordert, was ja auch Sinn macht.
Fraglich ist allerdings  der Zeitraum des geforderten Rückschnitts, denn dem steht das Bundes Naturschutzgesetz entgegen, wonach vom 1. März bis 30. September (bestimmte Ausnahmen ausgenommen) nicht geschnitten werden darf.
 Natürlich sollte die  Gemeinde auch dafür sorgen, dass die Massen anfallenden  Schnittguts auch zeit- und ordnungsgemäß entsorgt werden können und nicht in Wald und Flur landen, was entsprechend lange Öffnungszeiten der Grüngut-Annahmestellen erfordert.

Mobilfunknetz und Internet am Urlaubsort

Am Beispiel Kochel am See

Kochel am See im Voralpenland, Berge und Seen, früher ein Dorado für Sommerfrische, heute eine Oase der Entspannung.
Keine Hektik, höchstens auf den Durchgangsstraßen nach Süden, an die Seen ans Meer oder am Kesselberg BikePower testen bis der Sanka kommt.
 Dann aber wird’s beschaulich: Mit dem Handy/Smartphone seinen Lieben Urlaubsgrüße senden, Bilder oder kleine Videos schicken, den Fahrplan für z.B. Bus, Bergbahn oder den Veranstaltungs-Kalender seines Urlaubsortes zu checken, naja, da kann es schon mal gewaltig haken.
Kein Netz! Und wenn eines, dann nur „Edge“ oder sonst was komisches. Kein LTE, kein 4G, kaum 3G ? Was ist hier los, ist mein Handy kaputt und das im Urlaub?  Nachgefragt muss man feststellen, daß die Netzversorgung im ländlichen und bergischen  Bereich grottenschlecht zu sein scheint.  
Macht nix, dann mach ich’s eben daheim in der Ferienwohnung am PC oder Laptop. Wenn ich Glück habe ja. Wenn ich aber im schnellen Internet, Glasfaser und schnellstem 5G-Zeitalter gerade mal  4 bis 6 Mbit/s zur Verfügung habe, dann merke ich erst, daß ich im Urlaub in Kochel bin, einer Oase der Entspannung. Dort wo man noch Ansichtskarten mit Urlaubsgrüßen beschreibt und per Briefmarke von der Postfiliale, die zwar nur stündlich geöffnet hat, nachhause schicken kann.
Also keine Hektik durch z.B. SMS, Whatsapp, Instergram, Youtube, einfach runterkommen, entspannen, ruhig werden, Urlaub genießen.

ORTSBILD Tourismusdestination

WIE SOLL DAS AUSSEHEN?

Der erste Eindruck bleibt meist hängen. Da ist der Ortseingang, Ortstafel, das Straßenbild, Fußweg, Radweg, Begrünung als erster Eindruck. Wo bin ich, wo geht es hin, eine strukturierte Beschilderung, Hinweisschilder, ein Ortsplan mit Infos für/zu öffentlichen Einrichtungen, Ortskern, Umschwung, Parken, Dinge des täglichen Bedarfs, ärztliche Versorgung, Gastronomie,  öffentl. Toiletten. Diese Hinweise, sofern vorhanden, vermitteln schon mal ein gutes Gefühl, willkommen zu sein.

Sichtbar ungepflegte Ortseinfahrten und fehlende Orientierungsmöglichkeit erzeugen unterschwellig meist gemischte Empfindungen, hier willkommen zu sein.

Innerörtliche Strukturen erfährt der Besucher/Gast meist schon vorab aus dem Angebot des Ortes haptisch oder digital bzw. vor Ort im Rathaus oder dem Tourismus-Büro. Je nach Erwartung und Vorstellung teilen sich hier schon mal die Ansichten. Da Gast und Gastgeber selten einer Meinung sind, ist geschultes Personal erforderlich, das freundlich und flexibel beratend auf den Besucher eingeht, was beileibe nicht einfach ist.

Verstärkeramt Kochel

Bauhof, Wohnungen, Jugend – und Sozialräume: +

Die Gemeinde Kochel braucht einen neuen Bauhof. Der Alte an der Triministraße am Loisachauslauf ist nicht nur in die Jahre gekommen, er ist einfach nicht mehr zeitgemäß.
Auf der Suche nach einem geeigneten Standort fand man diesen im Nordwest. Ortsbereich, einem ausgewiesenen Mischgebiet. Diese Fläche hat die Gemeinde aber für Wohnbebauung umgenutzt und bebauen lassen.
Also beschloss der Gemeinderat eine Neubau- Planung am alten Standort in Auftrag zu geben um geordnete,  für  einen Bauhof erforderliche Räumlichkeiten mit entsprechendem Umschwung zu schaffen. Dieser Neubau sollte neben dem Jugendraum auch Räumlichkeiten für die dort ansässigen Sportler bekommen.
Nach Vorstellung des umfangreichen Projektes und Begeisterung dafür,  hat man die Pläne wegen nicht bedachter/realisierbarer Widerstände aufgeben müssen. Nicht zuletzt wegen der Tatsache des bekannt schlechten Untergrunds und dem im Hochwasserschutzgebiet liegenden Baugrund.
 
Auf der Suche nach Alternativen bot sich der Gemeinde der Kauf des sog. Verstärkeramtes an. Auch hier wurden umfangreiche Teilabriss- und Neubauplanungen in Auftrag gegeben. Vorgesehen war, den Bauhof mit Fuhrpark, Lager- und Werkstätten unterzubringen und dringend notwendigen Wohnraum zu schaffen. Gedacht  war an etwa 20 barrierefreie Wohnungen, 10 Unterkünfte für Obdachlose und Räumlichkeiten für Jugend und  Vereine zu schaffen.  Auch diese Planungen wurden der Öffentlichkeit  gebührlich vorgestellt.
Doch dann kam der Denkmalschutz, und das Verstärkeramt wurde vom  Landesamt für Denkmalpflege als Baudenkmal unter Schutz gestellt.
Natürlich durchkreuzt diese Entwicklung erneut die gemeindlichen Planungen, über die auch ausgiebig in der Presse berichtet wurde.
Aller guten Dinge sind drei. Bleibt also zu hoffen, dass im nächsten Anlauf eine endgültige Lösung gefunden wird, und die Jugend endlich den lange versprochenen Jugendraum bekommt, die dringend notwendigen barrierefreien Wohnungen, Unterkünfte für Obdachlose und Räumlichkeiten für Vereine geschaffen werden können.

DB-Sperre: Kochel-Ort Bahnübergang

Erneut kommt der Bahnübergang vom „Orterer Stachus – Brunnenbacher-Weg“ ins Gerede. Einerseits ist es eine „gewidmete Straße“ andererseits hat die DB den dortigen Bahnübergang mit Schild Nr. 260 und dem Zusatz Schild 1026-36 sperren lassen. Damit ist nach der StVO der öffentl. Verkehr, also das Befahren mit Kraftfahrzeugen aller Art verboten. Ein Zusatzschild landwirtschaftl. Verkehr frei  besagt, das Befahren dient ausschließlich dem Zweck der Bewirtschaftung im Sinne „landwirtschaftlicher Erzeugung tierischer oder pflanzlicher Art“.

Touch one

Einerseits ist damit klar geregelt, dass der Weg ins Kochler Moos für alle Anderen verboten ist. Ganz deutlich, hier entscheidet der Zweck: landwirtschaftliche Bewirtschaftung. Bedeutet: Keine Zufahrt für Anlieger, Jäger oder Wanderer. Defakto ist freilich ein beliebtes Wandergebiet in weite Ferne gerückt und nur zu Fuß erreichbar, d.h. man muss im Ortsteil Ort parken und da ist es schon ziemlich eng. Ünbrigens, genau genommen darf auch kein E-Bike/Pedelec = Kraftfahrzeug >da Motor betrieben< fahren, was die Fußgänger sicher freuen wird.

Andererseits ist es schon mehr als verwunderlich, dass eine öffentliche Straße deswegen gesperrt wird, weil die DB ihre Trasse nicht sichert oder nicht sichern will. Jeder ungesicherte Bahnübergang, und davon  gibt es viele,  stellt eine  Gefahr für  Leib und Leben von  Mensch und Tier sowie Sachwerten dar.
Und ebenso viele Straßen müssten gesperrt werden wenn die Begründung/Logik der DB wie hier Bestand haben sollte.

Bei der erst kürzlich erfolgten Ertüchtigung der Bahnstrecke hätte ganz leicht  ein Rotlicht-Signal effektiver für Sicherheit gesorgt als die fragwürdige Sperrung einer öffentl. Straße (denn nur da gilt die StVO-Beschilderung). Diese Art  der Gefahren-Signalisierung ist mit heutiger Technik günstig realisierbar – wenn man (DB) gewillt wäre.

Sicher hält die Straßen-Sperre den einen oder anderen  ab, doch müssen die betroffenen Landwirte mit ihren schweren und breiten Geräten den Übergang ebenso überqueren wie es der Viehtrieb erfordert. Besonders dann wenn der Halbstundentakt kommt wie geplant.  Zudem ist zu bedenken dass gerade im Bereich des Kochler Moos viel sichtbehindernder Nebel herrscht, was zusätzlich gefährdend wirkt.

Wenn man zurückdenkt  an die Flurbereinigung, so mussten damals Grundstücke für Straße,  Wege und Flächen für Parkplätze  abgetreten werden um das bis heute beliebte Wandergebiet erschließen zu können. –  Heute will die DB den Übergang sperren=schließen,  zu Lasten der Allgemeinheit – sichern will die  DB ihre Trasse aber nicht.

Im Gegenteil, jetzt wird sogar die Polizei angewiesen die Sperrung (öffentl. Straße) zu kontrollieren, zu verwarnen und dann zu „bestrafen“. So einfach macht es sich die  DB, nach wie vor ein staatlicher Betrieb.

Kesselberg Baustelle die 2.

Wie bekannt gab es am Kesselberg in den Osterferien eine anscheinend sehr wichtige Baustelle. Nach der Felsräumung blockierte und blockiert diese geplante Baustelle immer noch, anfangs Mai 2019, Feiertag 1. Mai den allgemeinen und besonders den Ausflugsverkehr mit Stau bis zurück nach Kochel bzw. nach Urfeld-Walchensee. Der Grund: Gefährdung der Leitplanken und der Fahrbahn wegen Abrutschens. Also wird eine Fahrbahnseite abgesperrt und der Verkehr per Ampel geregelt.

diese Fahrbahnseite ist mitsamt der Leitplanken stark absturz gefährdet.

Von Arbeiten an der gefährdeten Stelle ist bis dato nichts zu erkennen. Die Baustelleneinrichtung vor, während und nach den Osterferien über den 1. Mai hinaus ist jedenfalls schon mal geglückt, – ebenso die Verkehrsbehinderung mit massivem Stau in der Ferienzeit und einer bekannt sommerlichen Schönwetter-Vorhersage.

keine Bauarbeiten in Sicht?

Jugend-Raum Kochel

vorbildliche Jugendarbeit

Für die nicht in Vereinen organisierte Kochler Jugend gab es nach dem „Monaco-Keller“ in der  Heimatbühne noch kurz ein Ausweichquartier im ÖTV / Verdi-Gelände, dann war Schluss mit der „Jugendarbeit“  in Kochel. 

Da dem Gemeinderat Jugendarbeit viel Wert ist, beschloss man im geplanten Neubau des  Bauhofs  an der Trimini-Straße unter anderem auch einen Jugendraum zu bauen. Die Planung dazu wurde öffentlich vorgestellt, doch dieses sicherlich notwendige Bauwerk konnte letztlich nicht gebaut werden weil der  Standort wegen Hochwasser nicht möglich war.  Der Jugend verpflichtet hat man einen  alten Bauwagen als Jugendraum hergerichtet und am Trimini-Festplatz installiert.

Weil dieser Standort abgelegen, dunkel und wenig geeignet scheint, hat man sich offensichtlich entschlossen ,  mit dem Jugendraum zur Jugend in die Kochler Ortsteile zu ziehen. So kam der Bauwagen-Jugendraum nun im Bereich Am Lainbach / Alte Straße zu stehen und wartet vermutlich schon auf seinen nächsten Einsatz.
Die Gemeinde indes  hat die Jugendarbeit fest im Griff und plant geeignete Räume im vor Jahren erworbenen alten Verstärkeramt verwirklichen zu können.

Kochel – Verkehrs-Stau Ostern 2019

Straßenarbeiten am Kesselberg – sicher notwendig, aber . . . Gemeint ist Straßen-Ausflugs- oder Touristen-Verkehr, ein hochgespieltes Thema!
Einerseits ist im Dorf nichts los, andererseits erstick man im Straßenverkehr, alle Varianten passen und werden angeführt, grad wie es beliebt. 
Aktuell Karfreitag 2019.
Osterferien, der Wettervorhersage nach wird es super schön und warm. Klar vorhersehbar ist mit verstärktem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Also Auto an Auto, dazwischen ungeduldige Motorradfahrer und Radler, Stress und Stau vor und durch den Ort hindurch. Vor Kochel aus Schlehdorf St 2060 kommend und vor Kochel aus Penzberg B11 kommend staut sich der Oster-und Ausflugsverkehr südwärts  gut 10 km. Durch den Ort über den Kesselberg Auto  an Auto, Stauzeit 3/4 Std



Warum? Baustelle am Kesselberg, logisch mit Ampelregelung: wegen Steinschlag und Straßensicherungsarbeiten. Klar, auch das muss sein. Die Baustelle muß abgesichert werden und besonders über Ostern, wenn nicht gearbeitet wird.   Aus der stehenden Kolonne heraus hat man endlich mal Zeit den Luftkurort Kochel am See rechts und links des Straßenrandes zu erleben. Was kann man tun? –  die Baustelle über die Feiertage aufräumen oder wenigstens eine intelligente Ampelanlage mit Sensoren installieren. Gut,  irgendwann hat man das bemerkt und einen Bautrupp zum Austausch der Ampelanlage geschickt, es wurde etwas besser.

Verkehrsbelastung – aber was kann man generell machen – runder Tisch? Ja, das ist es, da kann man wieder mal trefflich diskutieren. Diskutieren wie schon so oft: Ortsumgehung, Fußgängerampel, Stau, Abgase, Umwelt-Messstationen, Prädikat Luftkurort? Durchgangsverkehr, Ausflugsverkehr an zwei Seen, Seekonferenzen, eine Latte ohne Ende. Und, – das war‘s, also dann bis zum nächsten mal.

Hochseil-Klettergarten Kochel ?

Kochel: Hochseil-Klettergarten am Ortszentrum?
Erst jüngst in der Bürgerversammlung wurde der Tourismus-Ort Kochel gebührend hervorgehoben wegen der positiven Effekte der touristischen Entwicklung bei stets steigenden Gästeankünften. Infolge dieser Trends entsteht offensichtlich am Ortszentrum ein Hochseil-Klettergarten, was die Attraktivität des Ortes sicher steigern wird. Das Bild zeigt den Baubeginn zu Ende Februar 2019.

GIFT als STREUSALZ

staatlich geförderte Industrie, Vergiftung der Umwelt und Vernichtung privater KFZ!
Räum- und Streufahrzeuge mit Salz und Tanks mit Flüssigkeit?
Was ist damit gemeint?
Natürlich fordern wir vom staatl. und kommunalen Winterdienst freie Straßen und meinen damit Räumen und Streuen. 
Aber ist uns auch bewusst, dass z.B. nicht  nur Streusalz sondern auch massiv „Sole“  als Abtaumittel zur Anwendung kommt. Diese flüssige Sole besteht aus Industrieabfall wie Schwefelsäure H2SO4 (aus alten Batterien) und Magnesiumchlorid MgCl  (Abfall aus Magnesium/Aluminium-Herstellung), beides aggressiv und hochgiftig. Da diese Industrieabfälle als Dünnsäure nicht mehr in der Nordsee verklappt werden dürfen, kommt das Zeugs auf die Straße als „Streumittel“ im Winterdienst.
Im Ergebnis wird unsere „schützenswerte Umwelt“ , staatlich gelenkt vergiftet und unsere teuren Fahrzeuge durch Säurefraß angegriffen bis vernichtet.  Bis die Betroffenen, nämlich wir „Deutschen Michel“ das bemerken, ist vielen geholfen: freie Straße im Winter, Förderung der Industrie durch günstige Giftmüll-Entsorgung und freie Fahrt für uns und baldiger Austausch der „Rostlauben“ in neue Autos.