Corona, Pandemie?

Corona-Ausflug
Ausflugfahrten mit Motorrad verboten – mit Rennrad und Mountainbike nicht? Motorradfahrer sind geschützt in Montur und geschlossenem Helm mit Visier – wen sollen sie anstecken? Radler fahren voll offen, oft in Gruppen neben- und hintereinander, sie „entsorgen ihre körpereigenen Abfallprodukte“ während der Fahrt in die Umwelt, gemeint sind „Daumenschneuzer und Glachespucker“, wobei noch mancher Fußgänger achtgeben muss, nicht getroffen zu werden. Die Unfallgefahr besteht bei beiden. Sinnvoller wäre Freizeitsport einzuschränken bzw. zu verbieten und anzuordnen, dass bei Zuwiderhandeln die nötigen Rettungseinsätze nicht versichert sind, sondern in diesen Fällen voll privat zu bezahlen sind. Das wäre sinnvoller, gerechter und würde der Allgemeinheit enorme Sozialkosten ersparen.

Gemeinde Kochel am See

Gemeinde Kochel, die immer gleichen Probleme
– vor der Wahl ist nach der Wahl –

Bei schönstem Frühlingswetter und Temperaturen bis fast 20°C brummt der Ausflugs-Tourismus. Motorräder, Genuss-Fahrer und Raser bevölkern den Kesselberg rauf und runter, Automobilisten treibt es raus in die Natur, die Parkplätze rund um den Walchensee sind voll, übervoll. Auch die Straßenränder sind zugeparkt, fast mehr als im Hochsommer. Die Gesellschaft ist gnadenlos. Ein  Problem, bekannt seit Jahrzehnten, köchelt weiter – Lösung nicht in Sicht. Zudem noch der Um- und Ausleitungsverkehr von der A95. Es wird auf Jahre absehbar nicht besser. Auch der neu gewählte Gemeinderat des „Kleinzentrums“ Kochel wird kaum was ändern können. Getrieben von  Notwendigkeiten des Jetzt und Gleich, bleibt keine Zeit für planbare Abhilfe. Da wird auch kaum der ausgeschriebene „Food-Truck“ an  der Seepromenade, wo (original Text)„viele tausend Tagesbesucher, Urlaubsgäste und Einheimische dieses Angebot zwischen Ostern und Kirchweih“ nutzen, nicht viel  ändern.

Bahnhofs-Uhr Kochel am See Stillstand & Projekte

Kochel und die Bahnhofsuhr,  Aschermittwoch 26.02.2020

Dass in Bayern die Uhren anders gehen ist bekannt. Wenn aber Uhren stehen, also an markanten Stellen gar nicht gehen, so ist Stillstand angesagt.

Seit langer, langer Zeit steht die große Uhr am Bahnhof. Offensichtlich von Amtswegen außer Betrieb gesetzt, das Ziffernblatt mit schwarzen Streifen überklebt.
Der Bahnhof ist Anlaufstelle für ÖPNV-Reisende mit Bahn und Bussen und zudem für die Tourist-Info, der Luftkurortsgemeinde Kochel am See. Also das zentrale Entree der Gemeinde, quasi der erste Eindruck.

Ist dieser Stillstand symptomatisch für die Gemeinde? Man könnte es meinen, denn wichtige Vorhaben dümpeln auch schon
über 2 Gemeinderats-Perioden (12 Jahre) vor sich hin:
Bauhof am Trimini-Gelände bis Bauhof Verstärkeramt

z.B., die Seestuben, Abriss-Umbau oder gar Neubau? (störende Bäume wurden längst gefällt) NICHTS ist passiert, außer hohen Planungskosten! 

Oder gar der Jugendraum? Der besteht immer noch aus einem faulenden, ausrangierten Bauwagerl, vor hohen Büschen (als Toilettenersatz!)


am Rand der aufgelassenen Hausmülldeponie am „Trimini-Festplatz“.

Vielleicht sind unter den „damals Jugendlichen“, heute einige erwachsene Kandidaten dabei, die sich für die in gut 2 Wochen anstehenden Kommunalwahlen haben aufstellen lassen, und die wie in der Wahlwerbung angekündigt „etwas bewegen“ wollen?

Tag des offenen Denkmals 2019 in Kochel am See


 Das Kochler Verstärkeramt, ein Beispielbauwerk der Klassischen Moderne, oder ein Abrissopfer zugunsten moderner Mehrfachnutzung nach Neubau?  
Kochel hat Potential. Da ist die über 1250 jährige Ortsgeschichte mit vielfältigen Ereignissen der Ansiedelung, Kultur und Wirtschaft samt Bauwerken verschiedenster Epochen und Bedeutung. Ob sich  der Ort darüber im Klaren ist, darf manchmal bezweifelt werden.
Weil die Gemeinde einen neuen Bauhof braucht plant sie am alten Standort einen Mehrzweck- Neubau, der letztlich dort aber nicht zu realisieren ist. Auf der Suche nach Ersatz erschien dem Gremium das alte Verstärkeramt als geeignet. Man konnte es kaufen und wieder begann man zu planen:  Ein Hauskomplex in dem der Bauhof mit Fahrzeugen, Geräten, Maschinen, Werkstätten untergebracht ist, Jugend- oder Vereinsheim Platz finden, Wohneinheiten von sozial verträglich bis gehoben und Obdachlosen Unterkunft möglich sein sollen. Sicher alles gut gemeint, doch ob das Miteinander im tagtäglichen Betrieb verträglich ist bleibt  abzuwarten. Und dann kommt auch noch der Denkmalschutz. Was nun?

Dazu erschien vor einigen Tagen ein sehr lesenswerter Artikel der Architekturhistorikerin Kaija Voss in der Zeitung, der zum Tag des offenen Denkmals in Kochel am See passt und unter folgendem Link:  https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/reformarchitektur-kuehne-formensprache-1.4580446  zu lesen ist.
Ganz klar, das „Kochler Verstärkeramt“ kann zu diesem Anlass nicht geöffnet werden, wohl aber das „alte Schusterhaus“, das von der Gemeinde und dem Heimatverein Denkmal gefördert weiter leben darf.

HERBST, Baum und Heckenschnitt

Rückschnitt-Lichtraumprofil   20.8.19

Alle Jahre wieder sind Kommunen auf Einhaltung des „BayStrWG“ in ihrer Gemeinde bemüht, Bäume, Sträucher und Hecken auf öffentlichen Straßen, Plätzen und  Wegen so zurück zu schneiden, dass die Leichtgängigkeit des Verkehrs und das Einhalten von Abstandsflächen und Lichtraumprofilen  gewährleistet ist.
Dazu werden auch die Grundstückseigentümer als Anlieger zum notwendigen Rückschnitt aufgefordert, was ja auch Sinn macht.
Fraglich ist allerdings  der Zeitraum des geforderten Rückschnitts, denn dem steht das Bundes Naturschutzgesetz entgegen, wonach vom 1. März bis 30. September (bestimmte Ausnahmen ausgenommen) nicht geschnitten werden darf.
 Natürlich sollte die  Gemeinde auch dafür sorgen, dass die Massen anfallenden  Schnittguts auch zeit- und ordnungsgemäß entsorgt werden können und nicht in Wald und Flur landen, was entsprechend lange Öffnungszeiten der Grüngut-Annahmestellen erfordert.

Mobilfunknetz und Internet am Urlaubsort

Am Beispiel Kochel am See

Kochel am See im Voralpenland, Berge und Seen, früher ein Dorado für Sommerfrische, heute eine Oase der Entspannung.
Keine Hektik, höchstens auf den Durchgangsstraßen nach Süden, an die Seen ans Meer oder am Kesselberg BikePower testen bis der Sanka kommt.
 Dann aber wird’s beschaulich: Mit dem Handy/Smartphone seinen Lieben Urlaubsgrüße senden, Bilder oder kleine Videos schicken, den Fahrplan für z.B. Bus, Bergbahn oder den Veranstaltungs-Kalender seines Urlaubsortes zu checken, naja, da kann es schon mal gewaltig haken.
Kein Netz! Und wenn eines, dann nur „Edge“ oder sonst was komisches. Kein LTE, kein 4G, kaum 3G ? Was ist hier los, ist mein Handy kaputt und das im Urlaub?  Nachgefragt muss man feststellen, daß die Netzversorgung im ländlichen und bergischen  Bereich grottenschlecht zu sein scheint.  
Macht nix, dann mach ich’s eben daheim in der Ferienwohnung am PC oder Laptop. Wenn ich Glück habe ja. Wenn ich aber im schnellen Internet, Glasfaser und schnellstem 5G-Zeitalter gerade mal  4 bis 6 Mbit/s zur Verfügung habe, dann merke ich erst, daß ich im Urlaub in Kochel bin, einer Oase der Entspannung. Dort wo man noch Ansichtskarten mit Urlaubsgrüßen beschreibt und per Briefmarke von der Postfiliale, die zwar nur stündlich geöffnet hat, nachhause schicken kann.
Also keine Hektik durch z.B. SMS, Whatsapp, Instergram, Youtube, einfach runterkommen, entspannen, ruhig werden, Urlaub genießen.

ORTSBILD Tourismusdestination

WIE SOLL DAS AUSSEHEN?

Der erste Eindruck bleibt meist hängen. Da ist der Ortseingang, Ortstafel, das Straßenbild, Fußweg, Radweg, Begrünung als erster Eindruck. Wo bin ich, wo geht es hin, eine strukturierte Beschilderung, Hinweisschilder, ein Ortsplan mit Infos für/zu öffentlichen Einrichtungen, Ortskern, Umschwung, Parken, Dinge des täglichen Bedarfs, ärztliche Versorgung, Gastronomie,  öffentl. Toiletten. Diese Hinweise, sofern vorhanden, vermitteln schon mal ein gutes Gefühl, willkommen zu sein.

Sichtbar ungepflegte Ortseinfahrten und fehlende Orientierungsmöglichkeit erzeugen unterschwellig meist gemischte Empfindungen, hier willkommen zu sein.

Innerörtliche Strukturen erfährt der Besucher/Gast meist schon vorab aus dem Angebot des Ortes haptisch oder digital bzw. vor Ort im Rathaus oder dem Tourismus-Büro. Je nach Erwartung und Vorstellung teilen sich hier schon mal die Ansichten. Da Gast und Gastgeber selten einer Meinung sind, ist geschultes Personal erforderlich, das freundlich und flexibel beratend auf den Besucher eingeht, was beileibe nicht einfach ist.

Verstärkeramt Kochel

Bauhof, Wohnungen, Jugend – und Sozialräume: +

Die Gemeinde Kochel braucht einen neuen Bauhof. Der Alte an der Triministraße am Loisachauslauf ist nicht nur in die Jahre gekommen, er ist einfach nicht mehr zeitgemäß.
Auf der Suche nach einem geeigneten Standort fand man diesen im Nordwest. Ortsbereich, einem ausgewiesenen Mischgebiet. Diese Fläche hat die Gemeinde aber für Wohnbebauung umgenutzt und bebauen lassen.
Also beschloss der Gemeinderat eine Neubau- Planung am alten Standort in Auftrag zu geben um geordnete,  für  einen Bauhof erforderliche Räumlichkeiten mit entsprechendem Umschwung zu schaffen. Dieser Neubau sollte neben dem Jugendraum auch Räumlichkeiten für die dort ansässigen Sportler bekommen.
Nach Vorstellung des umfangreichen Projektes und Begeisterung dafür,  hat man die Pläne wegen nicht bedachter/realisierbarer Widerstände aufgeben müssen. Nicht zuletzt wegen der Tatsache des bekannt schlechten Untergrunds und dem im Hochwasserschutzgebiet liegenden Baugrund.
 
Auf der Suche nach Alternativen bot sich der Gemeinde der Kauf des sog. Verstärkeramtes an. Auch hier wurden umfangreiche Teilabriss- und Neubauplanungen in Auftrag gegeben. Vorgesehen war, den Bauhof mit Fuhrpark, Lager- und Werkstätten unterzubringen und dringend notwendigen Wohnraum zu schaffen. Gedacht  war an etwa 20 barrierefreie Wohnungen, 10 Unterkünfte für Obdachlose und Räumlichkeiten für Jugend und  Vereine zu schaffen.  Auch diese Planungen wurden der Öffentlichkeit  gebührlich vorgestellt.
Doch dann kam der Denkmalschutz, und das Verstärkeramt wurde vom  Landesamt für Denkmalpflege als Baudenkmal unter Schutz gestellt.
Natürlich durchkreuzt diese Entwicklung erneut die gemeindlichen Planungen, über die auch ausgiebig in der Presse berichtet wurde.
Aller guten Dinge sind drei. Bleibt also zu hoffen, dass im nächsten Anlauf eine endgültige Lösung gefunden wird, und die Jugend endlich den lange versprochenen Jugendraum bekommt, die dringend notwendigen barrierefreien Wohnungen, Unterkünfte für Obdachlose und Räumlichkeiten für Vereine geschaffen werden können.

DB-Sperre: Kochel-Ort Bahnübergang

Erneut kommt der Bahnübergang vom „Orterer Stachus – Brunnenbacher-Weg“ ins Gerede. Einerseits ist es eine „gewidmete Straße“ andererseits hat die DB den dortigen Bahnübergang mit Schild Nr. 260 und dem Zusatz Schild 1026-36 sperren lassen. Damit ist nach der StVO der öffentl. Verkehr, also das Befahren mit Kraftfahrzeugen aller Art verboten. Ein Zusatzschild landwirtschaftl. Verkehr frei  besagt, das Befahren dient ausschließlich dem Zweck der Bewirtschaftung im Sinne „landwirtschaftlicher Erzeugung tierischer oder pflanzlicher Art“.

Touch one

Einerseits ist damit klar geregelt, dass der Weg ins Kochler Moos für alle Anderen verboten ist. Ganz deutlich, hier entscheidet der Zweck: landwirtschaftliche Bewirtschaftung. Bedeutet: Keine Zufahrt für Anlieger, Jäger oder Wanderer. Defakto ist freilich ein beliebtes Wandergebiet in weite Ferne gerückt und nur zu Fuß erreichbar, d.h. man muss im Ortsteil Ort parken und da ist es schon ziemlich eng. Ünbrigens, genau genommen darf auch kein E-Bike/Pedelec = Kraftfahrzeug >da Motor betrieben< fahren, was die Fußgänger sicher freuen wird.

Andererseits ist es schon mehr als verwunderlich, dass eine öffentliche Straße deswegen gesperrt wird, weil die DB ihre Trasse nicht sichert oder nicht sichern will. Jeder ungesicherte Bahnübergang, und davon  gibt es viele,  stellt eine  Gefahr für  Leib und Leben von  Mensch und Tier sowie Sachwerten dar.
Und ebenso viele Straßen müssten gesperrt werden wenn die Begründung/Logik der DB wie hier Bestand haben sollte.

Bei der erst kürzlich erfolgten Ertüchtigung der Bahnstrecke hätte ganz leicht  ein Rotlicht-Signal effektiver für Sicherheit gesorgt als die fragwürdige Sperrung einer öffentl. Straße (denn nur da gilt die StVO-Beschilderung). Diese Art  der Gefahren-Signalisierung ist mit heutiger Technik günstig realisierbar – wenn man (DB) gewillt wäre.

Sicher hält die Straßen-Sperre den einen oder anderen  ab, doch müssen die betroffenen Landwirte mit ihren schweren und breiten Geräten den Übergang ebenso überqueren wie es der Viehtrieb erfordert. Besonders dann wenn der Halbstundentakt kommt wie geplant.  Zudem ist zu bedenken dass gerade im Bereich des Kochler Moos viel sichtbehindernder Nebel herrscht, was zusätzlich gefährdend wirkt.

Wenn man zurückdenkt  an die Flurbereinigung, so mussten damals Grundstücke für Straße,  Wege und Flächen für Parkplätze  abgetreten werden um das bis heute beliebte Wandergebiet erschließen zu können. –  Heute will die DB den Übergang sperren=schließen,  zu Lasten der Allgemeinheit – sichern will die  DB ihre Trasse aber nicht.

Im Gegenteil, jetzt wird sogar die Polizei angewiesen die Sperrung (öffentl. Straße) zu kontrollieren, zu verwarnen und dann zu „bestrafen“. So einfach macht es sich die  DB, nach wie vor ein staatlicher Betrieb.

Kesselberg Baustelle die 2.

Wie bekannt gab es am Kesselberg in den Osterferien eine anscheinend sehr wichtige Baustelle. Nach der Felsräumung blockierte und blockiert diese geplante Baustelle immer noch, anfangs Mai 2019, Feiertag 1. Mai den allgemeinen und besonders den Ausflugsverkehr mit Stau bis zurück nach Kochel bzw. nach Urfeld-Walchensee. Der Grund: Gefährdung der Leitplanken und der Fahrbahn wegen Abrutschens. Also wird eine Fahrbahnseite abgesperrt und der Verkehr per Ampel geregelt.

diese Fahrbahnseite ist mitsamt der Leitplanken stark absturz gefährdet.

Von Arbeiten an der gefährdeten Stelle ist bis dato nichts zu erkennen. Die Baustelleneinrichtung vor, während und nach den Osterferien über den 1. Mai hinaus ist jedenfalls schon mal geglückt, – ebenso die Verkehrsbehinderung mit massivem Stau in der Ferienzeit und einer bekannt sommerlichen Schönwetter-Vorhersage.

keine Bauarbeiten in Sicht?

Jugend-Raum Kochel

vorbildliche Jugendarbeit

Für die nicht in Vereinen organisierte Kochler Jugend gab es nach dem „Monaco-Keller“ in der  Heimatbühne noch kurz ein Ausweichquartier im ÖTV / Verdi-Gelände, dann war Schluss mit der „Jugendarbeit“  in Kochel. 

Da dem Gemeinderat Jugendarbeit viel Wert ist, beschloss man im geplanten Neubau des  Bauhofs  an der Trimini-Straße unter anderem auch einen Jugendraum zu bauen. Die Planung dazu wurde öffentlich vorgestellt, doch dieses sicherlich notwendige Bauwerk konnte letztlich nicht gebaut werden weil der  Standort wegen Hochwasser nicht möglich war.  Der Jugend verpflichtet hat man einen  alten Bauwagen als Jugendraum hergerichtet und am Trimini-Festplatz installiert.

Weil dieser Standort abgelegen, dunkel und wenig geeignet scheint, hat man sich offensichtlich entschlossen ,  mit dem Jugendraum zur Jugend in die Kochler Ortsteile zu ziehen. So kam der Bauwagen-Jugendraum nun im Bereich Am Lainbach / Alte Straße zu stehen und wartet vermutlich schon auf seinen nächsten Einsatz.
Die Gemeinde indes  hat die Jugendarbeit fest im Griff und plant geeignete Räume im vor Jahren erworbenen alten Verstärkeramt verwirklichen zu können.

Kochel – Verkehrs-Stau Ostern 2019

Straßenarbeiten am Kesselberg – sicher notwendig, aber . . . Gemeint ist Straßen-Ausflugs- oder Touristen-Verkehr, ein hochgespieltes Thema!
Einerseits ist im Dorf nichts los, andererseits erstick man im Straßenverkehr, alle Varianten passen und werden angeführt, grad wie es beliebt. 
Aktuell Karfreitag 2019.
Osterferien, der Wettervorhersage nach wird es super schön und warm. Klar vorhersehbar ist mit verstärktem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Also Auto an Auto, dazwischen ungeduldige Motorradfahrer und Radler, Stress und Stau vor und durch den Ort hindurch. Vor Kochel aus Schlehdorf St 2060 kommend und vor Kochel aus Penzberg B11 kommend staut sich der Oster-und Ausflugsverkehr südwärts  gut 10 km. Durch den Ort über den Kesselberg Auto  an Auto, Stauzeit 3/4 Std



Warum? Baustelle am Kesselberg, logisch mit Ampelregelung: wegen Steinschlag und Straßensicherungsarbeiten. Klar, auch das muss sein. Die Baustelle muß abgesichert werden und besonders über Ostern, wenn nicht gearbeitet wird.   Aus der stehenden Kolonne heraus hat man endlich mal Zeit den Luftkurort Kochel am See rechts und links des Straßenrandes zu erleben. Was kann man tun? –  die Baustelle über die Feiertage aufräumen oder wenigstens eine intelligente Ampelanlage mit Sensoren installieren. Gut,  irgendwann hat man das bemerkt und einen Bautrupp zum Austausch der Ampelanlage geschickt, es wurde etwas besser.

Verkehrsbelastung – aber was kann man generell machen – runder Tisch? Ja, das ist es, da kann man wieder mal trefflich diskutieren. Diskutieren wie schon so oft: Ortsumgehung, Fußgängerampel, Stau, Abgase, Umwelt-Messstationen, Prädikat Luftkurort? Durchgangsverkehr, Ausflugsverkehr an zwei Seen, Seekonferenzen, eine Latte ohne Ende. Und, – das war‘s, also dann bis zum nächsten mal.

Hochseil-Klettergarten Kochel ?

Kochel: Hochseil-Klettergarten am Ortszentrum?
Erst jüngst in der Bürgerversammlung wurde der Tourismus-Ort Kochel gebührend hervorgehoben wegen der positiven Effekte der touristischen Entwicklung bei stets steigenden Gästeankünften. Infolge dieser Trends entsteht offensichtlich am Ortszentrum ein Hochseil-Klettergarten, was die Attraktivität des Ortes sicher steigern wird. Das Bild zeigt den Baubeginn zu Ende Februar 2019.

GIFT als STREUSALZ

staatlich geförderte Industrie, Vergiftung der Umwelt und Vernichtung privater KFZ!
Räum- und Streufahrzeuge mit Salz und Tanks mit Flüssigkeit?
Was ist damit gemeint?
Natürlich fordern wir vom staatl. und kommunalen Winterdienst freie Straßen und meinen damit Räumen und Streuen. 
Aber ist uns auch bewusst, dass z.B. nicht  nur Streusalz sondern auch massiv „Sole“  als Abtaumittel zur Anwendung kommt. Diese flüssige Sole besteht aus Industrieabfall wie Schwefelsäure H2SO4 (aus alten Batterien) und Magnesiumchlorid MgCl  (Abfall aus Magnesium/Aluminium-Herstellung), beides aggressiv und hochgiftig. Da diese Industrieabfälle als Dünnsäure nicht mehr in der Nordsee verklappt werden dürfen, kommt das Zeugs auf die Straße als „Streumittel“ im Winterdienst.
Im Ergebnis wird unsere „schützenswerte Umwelt“ , staatlich gelenkt vergiftet und unsere teuren Fahrzeuge durch Säurefraß angegriffen bis vernichtet.  Bis die Betroffenen, nämlich wir „Deutschen Michel“ das bemerken, ist vielen geholfen: freie Straße im Winter, Förderung der Industrie durch günstige Giftmüll-Entsorgung und freie Fahrt für uns und baldiger Austausch der „Rostlauben“ in neue Autos.

Internet in Kochel

Schnelles Internet für Kochel             23.11.2018

Unter dem Link:  https://bitratenkarte.de/toel/kochel-am-see  

kann Jeder, im von der Telekom vorbereiteten Plan „hausgenau“ einsehen, wann er im Gemeindegebiet bei welcher Geschwindigkeit am Glasfaser-Ausbau teilnehmen kann.

Freilich wird Kochel damit besser oder überhaupt erst mit Internet versorgt, doch von „richtig schnell“ kann dennoch nicht die Rede sein.

Einige Wenige bekommen Glasfaser direkt mit 100 Mbit,
die Masse darf/muss mit 16, 30, 50, 70, 90 Mbit zufrieden sein.

Gemeinde Kochel, Internetseite unsicher?

www.kochel.de    20.11.2018

Da berichtet die Tageszeitung über eine umfangreiche Tagesordnung des Kochler Gemeinderates für heute 20. 11.18, muss aber tags drauf von einer Fehlmeldung berichten, über eine falsche Tagesordnung, verursacht durch ein „dafür verantwortliches Unternehmen“.
Hoppala, „ein Unternehmen“ ist für die Inhalte/Tagesordnung unserer Gemeinde zuständig – und nicht unsere Gemeinde? Ja gut, dann ist es halt so. Die richtige Tagesordnung sei im Bürgerinformationssystem zu sehen, wird mitgeteilt. Und wo ist das?
Vermutlich im Internet der Gemeinde. Also www.kochel.de im Internet gewählt, doch hoppla, es wird die Tourismusseite angezeigt. Wo ist die gemeindliche Seite, entweder ganz nach unten scrollen oder oben im Menü nachsehen. Ganz gleich wo, kommt dann die Startseite der Gemeinde – allerdings mit dem Hinweis nicht sicher!  Nicht sicher, d.h. keine SSL Verschlüsselung wie eigentlich vorgeschrieben, und das in Zeiten zwingender Vorschriften nach der DSGVO. Eine Gemeinde, nicht sicher, Kochel hatte doch schon Lücken im System, wir erinnern uns.

Das Gelbe Blatt

Das Gelbe Blatt: Zustellung oder Entsorgung

Viele freuen sich über das Gelbe Blatt, – wenn es denn zugestellt wird, denn die Inhalte sind durchaus informativ und die Anzeigen echt interessant. Die Herstellung kostet und das Austragen wird auch vergütet. Leider gibt es unter den braven Zustellern auch schwarze Schafe, die das Geld kassieren, die Zeitung aber in der Landschaft (Bilder ÖTV/Kochel) entsorgen und vermüllen.

Verkehrsknoten Kochel a.See

Stau innerorts an der Kreuzung B11 und St 2061 

Regelmäßig zum Wochenende, vor Feiertagen und in der Ferienzeit besonders gibt es wegen der Ausleitung / Umleitung und des Staus am Autobahnende der A95 bei Eschenlohe massiven „Umleitungsverkehr“ durch Kochel am See. Der Stau in Kochel wird zudem verstärkt durch eine Fußgängerampel, bekannt auch als „Leberkas-Ampel“. Der Stau geht oft bis nach Schlehdorf zurück und aus Richtung Penzberg (Ausleitung von der A95) bis über den „Pessenbacher Berg“ hinaus. Navi-Geräte in den Fahrzeugen wollen den Stau am Autobahnende umfahren helfen und leiten ebenfalls über Kochel um. Damit ist der innerörtliche Verkehr stark belastet, ganz zu schweigen von Umweltbelastungen durch Auspuffgase, die dem Status Luftkurort Kochel doch arg zusetzen. So massiv jedenfalls, dass Luftmeß-Stationen im Kreuzungsbereich schon deshalb versetzt wurden. 

Radweg zum Einkaufen ins Gewerbegebiet

Radweg zum Einkaufen ins Gewerbegebiet

Kochel am See liegt seit vielen Jahren am gut frequentierten Radweg Bodensee – Königssee. Er ist ausgeschildert von Schlehdorf kommend über Kochel, nördlich am Bahndamm entlang über Ort, Ried nach Benediktbeuern führend, einerseits. Andererseits möchte die Gemeinde Kochel ihren Bürgern den Einkauf bei einem Discounter im Gewerbegebiet, gut 4 km vom Ortskern entfernt ermöglichen und hat einstimmig beschlossen eine Radweg-Variante dorthin zu bauen.
Die Trasse führt vom Radweg Bodensee – Königssee im OT Ort am „Orterer-Stachus“ bergauf zur B11, an der Ausfahrt eines Landwirtes vorbei über eine neu zu errichtende Brücke, entlang der B11 ins Gewerbegebiet. Der Radweg endet dort exakt in die vielbefahrene Kreuzung des Gewerbegebiets und bildet hoffentlich keinen Unfallschwerpunkt.

Warum tut man sich das an? Weil auch in Kochel die Geschäfte ausdünnen und der Einkaufstrend zum Supermarkt oder Discounter nach wie vor angesagt ist, sofern man sich nicht schon im Internet und Versandhandel bedient hat.

Leuchturm Kochel?

Wie der Presse zu entnehmen ist, fand kürzlich ein Tourismuspolitisches Gespräch auch in Kochel statt, wobei das „Schlusswort“ absolut bemerkenswert ist. Danach ist der Tourismus ein alter Hut und Leierkasten, den man halt immer wieder mal bespielen muss.

Diese ehrliche Einschätzung erwartet man nicht unbedingt von Politikern und Tourismusgranden, die Zeit haben, sich mit einem alten Hut und Leierkasten, einen schönen Tag im Oberland zu machen.
Nach deren Ansicht ist das Trimini der Kochler Leuchtturm, den bekannterweise aber nicht die Tourismus-Gemeinde Kochel, sondern ein privates Unternehmen betreibt.

Diese Kristall Therme trimini ist tatsächlich ein Highlight in der Bäderlandschaft Oberbayerns und zieht deshalb auch zunehmend viele „Badegäste“ an. Inwieweit das „Gäste der Tourismus-Gemeinde Kochel“ sind, mag jeder für sich selbst beurteilen. Die heftigen Streitereien (wir erinnern uns) in der Planungs- und Bauphase der beiden Partner im PPP-Vertrag scheinen beigelegt. Der private Partner hat seinen Bad-Bereich top hergerichtet und tatsächlich strahlt er abends wie ein Leuchtturm über den Kochelsee. Der gemeindliche Partner aber, hat wohl noch so einiges nachzuholen. Da ist vor allem schon mal das Entree, also die Zufahrt zum Trimini, eine Straße „bester Qualität“,  begleitet vom staubigen Ambiente rechts und links davon. Der schattige Fußweg endlich aufgekiest und beleuchtet, die Seepromenade „naturbelassen“ wie seit vielen Jahren, das ehemals ÖTV-Gelände ein Spekulationsobjekt und die Seestuben dem Verfall? preisgegeben,  bilden das landseitige Umfeld des Leuchtturms Trimini.