Kochel Verkehr-Stau

Einen Versuch ist es jedenfalls wert:
Im Ortsbereich der Gesamtgemeinde Kochel am See eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30kmh mit dem Zusatz Luftkurort-Lärmschutz, Zebrastreifen für Fußgänger, besonders anstelle der „Leberkäsampel“, und an der Kreuzung B11 / St2026 Abbiegeregelung ändern durch Versetzen der Verkehrsinsel oder Kreisverkehr.
Regelung für Radlfahrer auf Durchgangsstraßen, entweder Umfahrungsalternativen anbieten oder Fahrradstreifen durchgängig! anbringen.
Bei Tempo 30 anstelle staubedingtem Stop und Go sinkt die Unfallgefahr allgemein und ebenfalls die Luft- und Lärmbelastung.
Nicht kleckern sondern MACHEN und gerne auch eine Bürgerbefragung durchführen.
Ich meine es würde sich lohnen, denn der „Umleitungsverkehr“  A95 via GAP wird noch viele Jahre anhalten.

Kochel B11: Radfahr-Streifen erschweren Ortsdurchfahrt

Der Stau in Kochel am See bekommt eine weitere unnötige Behinderung des fließenden Verkehrs.
 
Dieser Tage hat das Staatl. Straßenbauamt schon mal Markierungen rechts und links der Fahrbahn angebracht, zum aufspritzen der „Radfahr-Streifen“. Deutlich sichtbar-erkennbar ist, dass im Begegnungsverkehr 2 normale PKW gerade noch passieren können, so wird es für Busse, LKW und Lieferverkehr schon so eng, dass es Unfall gefährlich wird. Und das besonders dann, wenn Radler, Familien, mit Kindern gar, auf ihrem Schutzstreifen so dahin strampeln.

Fahrbahnabstände nach der STVO-Novelle 2020 innerorts

Was für eine absurde Idee, den sowieso schon stauenden Verkehr durch Kochel hindurch, zusätzlich durch diese Maßnahme zu erschweren. Bei der geringen Straßenbreite beileibe nicht ungefährlich! Und mit der geforderten „Leichtgängigkeit des Verkehrs“ wie im Gesetz vorgesehen, hat das absolut nichts zu tun. Ein BRAVO den Experten und Befürwortern.

Verkehrshelfer in Kochel

Seit Ende Dezember 2019 gibt es in Kochel in Nähe des Bahnhofs zur Überquerung der Straße für Fußgänger einen Übergang an der B11 mit der Beschilderung „Verkehrshelfer“. Laut Pressebericht wird dieser von ausgebildeten „Schulweghelfern“ für Schüler bedient. Das ist  sicher sinnvoll und löblich,  wenngleich auch nur wenige Schüler dort queren und die Helfer frühmorgens, wenn überhaupt,   entsprechend nur kurz  im Dienst sind.

Da ist eher einleuchtend, dass der Gemeinderat dachte und beschloss, den Übergang für Fußgänger zum sogenannten „Schusterhaus“ schon mal vorzuplanen, denn in hoffentlich absehbarer Zeit soll dort eine Art Heimatmuseum, Versammlungs- oder/und Ausstellungshaus entstehen, deren Besucher vom gegenüber liegenden Parkplatz ihren Zugang haben


Und wenn Verkehrshelfer an der B11 möglich sind, so wünscht man sich an den bekannt verkehrsreichen Tagen der A95-Umleitungen und den Kurzurlaubern via Kochel – Walchensee  weitere Verkehrshelfer. Sie könnten anstelle der staubildenden langweiligen Ampelschaltung an der der „Leberkäs-Ampel“ in Kochel, für flüssigeren Durchgangsverkehr und sichere Fußgänger-Querung sorgen. Gleiches gilt am Bahnhof, wenn von Bahn und Bus sich die Besucherströme nach Kochel ergießen

AUSBREMST’IS

Kochel demonstriert am Samstag 22. August für die Verkehrswende im Oberland

nach unterschiedlicher Einschätzung waren an der Demo zwischen 200-300 Personen beteiligt. Dazu war die St2026 und die B11 für 1 1/2 Stunden von der Polizei komplett gesperrt. Zuschauer waren nur wenige zu sehen, der Verkehr war an diesem Tag wohl witterungsbedingt sehr schwach.

DEMO in Kochel
Demonstranten ziehen vom Trimini durchs Dorf bis zur Heimatbühne

Die Demo in Kochel hat die örtliche SPD, verantwortlich mit ihrem neu gewählten 1. Vorsitzenden organisiert. Zur Veranstaltung kamen auch Teilnehmer aus Wallgau und Grainau, wo zuvor schon Demos zum gleichen Thema waren.

Walchensee, Südufer und Co,

ich denke es war vor etwa 25 Jahren, als nach jahrelanger Diskussion und Beratung, endlich das „LSG“ = Landschaftsschutzgebiet Walchensee beschlossen wurde.

Thomas Goppel war Umweltminister, und es gab See-Konferenzen.
Die damals erkannten und erörterten Probleme waren die selben wie heute: Freizeitdruck, Tourismus und Verkehr.  –  Was hat sich geändert?  –  Eigentlich nichts!

Die örtliche und bayerische Politik zeigt sich entsetzt über die Zustände heute! Als unfassbar katastrophal wird es empfunden und „werbewirksam!
Doch keiner unserer Granden hat je wirklich was bewegt, es ist heute wie damals, sehr schade!

Die Betroffenen damals wie heute, Gemeindebürger, Rettungskräfte, Wasserwacht, Bund Naturschutz – ich erinnere nur an „unseren Willi Meier“, zeigten enormes Engagement für unser Walchensee-Gebiet, was aber leider keinen nachhaltigen Niederschlag zum Schutz unserer Heimat/Landschaft fand. – Halt, stimmt nicht ganz, es wurden dann doch einige Holz-Abplankungen an der B11 am Walchensee angebracht, die zumindest das Parken am Uferstraßenrand verhindern.

Kochel erstickt im Luftkurort

Kochel erstickt – Verkehrsplanung Totalausfall

Nicht nur jetzt zu Corona-Zeiten, nein, seit Jahrzehnten ein Verkehrs-Dilemma in Kochel. Von Planung keine Spur. Es konnte ja Niemand ahnen, dass der Verkehr so zunimmt?
Die vorausschauende intelligente Verkehrsplanung der Bundes- und Landesregierungen – ein Traum.

Ein Traum auch, wie sich Kochel jetzt berühmt machen kann. In fast allen Zeitungen, Magazinen, im Rundfunk und auch besonders wirkungsvoll in Fernsehreportagen.
Der Mensch braucht es, und Kochel auch.
Eine gigantische Werbung ohne Kosten. Davon träumt jede Tourismus-Gemeinde. Man beklagt sich, gibt Interviews, weist auf die unhaltbaren Zustände hin, bewirkt politische und polizeiliche Unterstützung.
Was für eine Show, PR vom Feinsten! Natürlich vergisst man nicht unsere Gäste in den (abgasfreien?) Luftkurort im Zwei-Seen-Land herzlich einzuladen, aber bitte vernünftig. Bitte Straßenränder, Ein/Ausfahrten nicht zuparken, nehmt Rücksicht auf die Einheimischen und haltet Rettungswege unbedingt frei.

Die Verkehrsplanung eine Katastrophe: immer mehr Autos, immer breiter und größer, immer mehr LKW (just in time!) Bahnstrecken abbauen, Fernverkehr-Lastenverkehr? Aber bleiben wir im Gemeindebereich Kochel am See. Die einst geplante Umfahrung zugebaut mit Wohnungen, klar auch die braucht es.
Die BAB A95 nach GAP endet bei Eschenlohe – zunehmend Stau. Ortsumfahrung Oberau, Tunnelbau keine Lösung, siehe Farchant-Blockabfertigung-also Stau und bis die Umfahrungen/Tunnels in Jahrzehnten dort fertig sind, bleibt der Umleitungsverkehr über Kochel bestehen – keine Change.

Corona – Ausflug

Corona-Ausflug
Ausflugfahrten mit Motorrad verboten – mit Rennrad und Mountainbike nicht? Motorradfahrer sind geschützt in Montur und geschlossenem Helm mit Visier – wen sollen sie anstecken? Radler fahren voll offen, oft in Gruppen neben- und hintereinander, sie „entsorgen ihre körpereigenen Abfallprodukte“ während der Fahrt in die Umwelt, gemeint sind „Daumenschneuzer und Glachespucker“, wobei noch mancher Fußgänger achtgeben muss, nicht getroffen zu werden. Die Unfallgefahr besteht bei beiden. Sinnvoller wäre Freizeitsport einzuschränken bzw. zu verbieten und anzuordnen, dass bei Zuwiderhandeln die nötigen Rettungseinsätze nicht versichert sind, sondern in diesen Fällen voll privat zu bezahlen sind. Das wäre sinnvoller, gerechter und würde der Allgemeinheit enorme Sozialkosten ersparen.

Mobilfunknetz und Internet am Urlaubsort

Am Beispiel Kochel am See

Kochel am See im Voralpenland, Berge und Seen, früher ein Dorado für Sommerfrische, heute eine Oase der Entspannung.
Keine Hektik, höchstens auf den Durchgangsstraßen nach Süden, an die Seen ans Meer oder am Kesselberg BikePower testen bis der Sanka kommt.
 Dann aber wird’s beschaulich: Mit dem Handy/Smartphone seinen Lieben Urlaubsgrüße senden, Bilder oder kleine Videos schicken, den Fahrplan für z.B. Bus, Bergbahn oder den Veranstaltungs-Kalender seines Urlaubsortes zu checken, naja, da kann es schon mal gewaltig haken.
Kein Netz! Und wenn eines, dann nur „Edge“ oder sonst was komisches. Kein LTE, kein 4G, kaum 3G ? Was ist hier los, ist mein Handy kaputt und das im Urlaub?  Nachgefragt muss man feststellen, daß die Netzversorgung im ländlichen und bergischen  Bereich grottenschlecht zu sein scheint.  
Macht nix, dann mach ich’s eben daheim in der Ferienwohnung am PC oder Laptop. Wenn ich Glück habe ja. Wenn ich aber im schnellen Internet, Glasfaser und schnellstem 5G-Zeitalter gerade mal  4 bis 6 Mbit/s zur Verfügung habe, dann merke ich erst, daß ich im Urlaub in Kochel bin, einer Oase der Entspannung. Dort wo man noch Ansichtskarten mit Urlaubsgrüßen beschreibt und per Briefmarke von der Postfiliale, die zwar nur stündlich geöffnet hat, nachhause schicken kann.
Also keine Hektik durch z.B. SMS, Whatsapp, Instergram, Youtube, einfach runterkommen, entspannen, ruhig werden, Urlaub genießen.

Kesselberg Baustelle die 2.

Wie bekannt gab es am Kesselberg in den Osterferien eine anscheinend sehr wichtige Baustelle. Nach der Felsräumung blockierte und blockiert diese geplante Baustelle immer noch, anfangs Mai 2019, Feiertag 1. Mai den allgemeinen und besonders den Ausflugsverkehr mit Stau bis zurück nach Kochel bzw. nach Urfeld-Walchensee. Der Grund: Gefährdung der Leitplanken und der Fahrbahn wegen Abrutschens. Also wird eine Fahrbahnseite abgesperrt und der Verkehr per Ampel geregelt.

diese Fahrbahnseite ist mitsamt der Leitplanken stark absturz gefährdet.

Von Arbeiten an der gefährdeten Stelle ist bis dato nichts zu erkennen. Die Baustelleneinrichtung vor, während und nach den Osterferien über den 1. Mai hinaus ist jedenfalls schon mal geglückt, – ebenso die Verkehrsbehinderung mit massivem Stau in der Ferienzeit und einer bekannt sommerlichen Schönwetter-Vorhersage.

keine Bauarbeiten in Sicht?

GIFT als STREUSALZ

staatlich geförderte Industrie, Vergiftung der Umwelt und Vernichtung privater KFZ!
Räum- und Streufahrzeuge mit Salz und Tanks mit Flüssigkeit?
Was ist damit gemeint?
Natürlich fordern wir vom staatl. und kommunalen Winterdienst freie Straßen und meinen damit Räumen und Streuen. 
Aber ist uns auch bewusst, dass z.B. nicht  nur Streusalz sondern auch massiv „Sole“  als Abtaumittel zur Anwendung kommt. Diese flüssige Sole besteht aus Industrieabfall wie Schwefelsäure H2SO4 (aus alten Batterien) und Magnesiumchlorid MgCl  (Abfall aus Magnesium/Aluminium-Herstellung), beides aggressiv und hochgiftig. Da diese Industrieabfälle als Dünnsäure nicht mehr in der Nordsee verklappt werden dürfen, kommt das Zeugs auf die Straße als „Streumittel“ im Winterdienst.
Im Ergebnis wird unsere „schützenswerte Umwelt“ , staatlich gelenkt vergiftet und unsere teuren Fahrzeuge durch Säurefraß angegriffen bis vernichtet.  Bis die Betroffenen, nämlich wir „Deutschen Michel“ das bemerken, ist vielen geholfen: freie Straße im Winter, Förderung der Industrie durch günstige Giftmüll-Entsorgung und freie Fahrt für uns und baldiger Austausch der „Rostlauben“ in neue Autos.

Verkehrsknoten Kochel a.See

Stau innerorts an der Kreuzung B11 und St 2061 

Regelmäßig zum Wochenende, vor Feiertagen und in der Ferienzeit besonders gibt es wegen der Ausleitung / Umleitung und des Staus am Autobahnende der A95 bei Eschenlohe massiven „Umleitungsverkehr“ durch Kochel am See. Der Stau in Kochel wird zudem verstärkt durch eine Fußgängerampel, bekannt auch als „Leberkas-Ampel“. Der Stau geht oft bis nach Schlehdorf zurück und aus Richtung Penzberg (Ausleitung von der A95) bis über den „Pessenbacher Berg“ hinaus. Navi-Geräte in den Fahrzeugen wollen den Stau am Autobahnende umfahren helfen und leiten ebenfalls über Kochel um. Damit ist der innerörtliche Verkehr stark belastet, ganz zu schweigen von Umweltbelastungen durch Auspuffgase, die dem Status Luftkurort Kochel doch arg zusetzen. So massiv jedenfalls, dass Luftmeß-Stationen im Kreuzungsbereich schon deshalb versetzt wurden. 

Radweg zum Einkaufen ins Gewerbegebiet

Radweg zum Einkaufen ins Gewerbegebiet

Kochel am See liegt seit vielen Jahren am gut frequentierten Radweg Bodensee – Königssee. Er ist ausgeschildert von Schlehdorf kommend über Kochel, nördlich am Bahndamm entlang über Ort, Ried nach Benediktbeuern führend, einerseits. Andererseits möchte die Gemeinde Kochel ihren Bürgern den Einkauf bei einem Discounter im Gewerbegebiet, gut 4 km vom Ortskern entfernt ermöglichen und hat einstimmig beschlossen eine Radweg-Variante dorthin zu bauen.
Die Trasse führt vom Radweg Bodensee – Königssee im OT Ort am „Orterer-Stachus“ bergauf zur B11, an der Ausfahrt eines Landwirtes vorbei über eine neu zu errichtende Brücke, entlang der B11 ins Gewerbegebiet. Der Radweg endet dort exakt in die vielbefahrene Kreuzung des Gewerbegebiets und bildet hoffentlich keinen Unfallschwerpunkt.

Warum tut man sich das an? Weil auch in Kochel die Geschäfte ausdünnen und der Einkaufstrend zum Supermarkt oder Discounter nach wie vor angesagt ist, sofern man sich nicht schon im Internet und Versandhandel bedient hat.

Kaum saniert – schon wieder kaputt!

21.08.2018
Straße kaum saniert – schon wieder kaputt!
Kochel, Bereich Bergfeldweg-Graseckstraße: Die aufgebrachte Asphaltdecke sieht ja ganz gut aus, doch wurde bei bekannt schlechten Boden-Untergrundverhältnissen (Moor) am Unterbau bzw. dem Straßenaufbau (der sowieso nicht vorhandenen Tragschicht, Frostschicht etc.) nichts geändert und die alte Decke nur soweit abgefräst als es für die neue Schichtung unbedingt nötig war. So ist es nicht verwunderlich daß nach wenigen Wochen der neue Straßenbelag an den gleichen alten Stellen, der Kanaltrasse,  wieder aufbricht und die Längsrisse (in die ein Fahrradreifen passte) wieder da sind   (s. Bilder).
Planungs- Ausführungsfehler oder Pfusch? Ganz klar, so hat die Gemeinde versucht Geld zu sparen, doch was nun?  –  Wasser und Frost werden die Situation deutlich verschlechtern.

12.09.2018  Straße kaum „geteert“ und schon kaputt, die 2.

Wie in der Presse zu lesen war ist die Gemeinde stolz auf die Straßeninstandsetzung „Bergfeldweg / Graseckstraße“. Für ein paar Tage waren beide Teile optisch einfach top. Doch der neue Belag bricht nach wenigen Tagen schon wieder ein, just an den gleichen Stellen wie vorher schon. Da könnte man meinen, die Baufirma hat möglicherweise gepfuscht. Nein, die Baufirma hat nicht gepfuscht, sie hat gegen die von der Gemeinde beauftragte (nicht sach- und fachgerechte) Ausführung Bedenken angemeldet. Den schwarzen Peter hat demnach die Gemeinde. Hier sind tatsächlich Steuergelder verbraten worden und den „Braten“ zahlen die Steuerbürger von Kochel, oder der der anschafft?