Notfall Gemeinderat 2020

 „Notfall Gemeinderat 2020“ INAUGURATION
Hohes Infektionsrisiko – Kochel richtet Notausschuss ein

In der Endphase der auslaufenden GMR-Periode wurde als fürsorgliche Schutzmaßnahme vor möglicherweise tödlich verlaufender Corona-Erkrankung / Ansteckungsgefahr vom 1. Bgm. ein „Notfall“-Parlament installiert, bestehend aus nur einigen, notwendigen Räten, bis hin zur alleinigen Entscheidungsgewalt des Bürgermeisters bei besonders kniffligen oder unaufschiebbaren Fällen.
Die Öffentlichkeit war aus eben diesen Gründen ausgeschlossen, eine Sitzungsverlegung vom engen Sitzungssaal im Rathaus in ein größeres Objekt wie z.B. Heimatbühne nicht möglich, da dort kein Anschluss an den unbedingt notwendigen Rathausserver bestand.
Zum 5.Mai 2020 wurde der scheidende und der neu zu installierende GMR in die Heimatbühne geladen. Dieser Festakt konnte offensichtlich vom „Notfall-Parlament“ entschieden, ohne den wichtigen Serveranschluss zum Rathaus stattfinden. Ob zu dieser Veranstaltung im großen Saal der Heimatbühne Öffentlichkeit eingeladen bzw. erwünscht war, konnte der Pressemitteilung in der Tageszeitung nicht entnommen werden. So bleibt abzuwarten, ob und wie die Presse über diese Veranstaltung berichtet, sodass dann der interessierte Gemeindebürger über die Verabschiedung und Neubesetzung des Rates mit Ausschüssen informiert wird.

Corona, Pandemie?

Corona-Ausflug
Ausflugfahrten mit Motorrad verboten – mit Rennrad und Mountainbike nicht? Motorradfahrer sind geschützt in Montur und geschlossenem Helm mit Visier – wen sollen sie anstecken? Radler fahren voll offen, oft in Gruppen neben- und hintereinander, sie „entsorgen ihre körpereigenen Abfallprodukte“ während der Fahrt in die Umwelt, gemeint sind „Daumenschneuzer und Glachespucker“, wobei noch mancher Fußgänger achtgeben muss, nicht getroffen zu werden. Die Unfallgefahr besteht bei beiden. Sinnvoller wäre Freizeitsport einzuschränken bzw. zu verbieten und anzuordnen, dass bei Zuwiderhandeln die nötigen Rettungseinsätze nicht versichert sind, sondern in diesen Fällen voll privat zu bezahlen sind. Das wäre sinnvoller, gerechter und würde der Allgemeinheit enorme Sozialkosten ersparen.