WIESENBRÜTER im Moos

Es ist schon in Ordnung, wenn „amtlicherseits“ auch im Tölzer Kurier, unserer Heimatzeitung, auf die sog. „Wiesenbrüter-Verordnung im Loisach-Kochelsee-Moor“ (LKM) hingewiesen wird.

Aber wie sinnig, geradewegs verlogen ist diese Schutz-Maßnahme?

Da braucht man nur vom Straßenrand aus über diese Flächen zu schauen: Es ist nicht lustig, den schweißtreibenden Arbeiten der Landwirtschaft zuzusehen, wie sie bemüht sind „ihre Flächen“ mit allen zur Verfügung stehenden Geräten und Mitteln auf Maximal-Ertrag zu trimmen.

Dass dabei Wanderer, erschreckender Weise gar mit Hund, sich erlauben diese „Futter-Produktionsflächen der Landwirtschaft“ zu betreten ist ungeheuerlich!

Das muss amtlich von geeigneten Personen überwacht und notfalls auch bestraft werden.

Besonders dann, wenn man bedenkt, wie großflächig  2 Füße mit Schuhgröße 48 und 4 Hundepfoten z.B. Schaden anrichten, während Tonnen schweres, landwirtschaftliches Gerät mit Bodendruck schonenden Breitreifen und anhängendem Arbeitsgerät wie Walzen, Wiesenhexen, Odelfässer mit Wachstum- und Dünge- förderndem Inhalt diese Schutzfläche lückenlos umsichtig behandeln. – Wiesenbrüter, Braunkehlchen, Vögel ade!