WoMo-Stellplätze am Trimini?

Skizze der Flächennutzung entlang der Triministrasse Stand Oktober 2020, geplant: 90-150 WoMo Stellplätze die Frage ist – wo kommen die hin?

Der Komplex „trimini-Privatisierung“ ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Kristallbäder-Gruppe hat das Trimini längst übernommen. Keiner weiß zu welchen Konditionen und in welchem Umfang das vormals gemeindliche Bad veräußert wurde – die „Geheimhaltung“ darüber scheint noch perfekt.

Jetzt in 2020 wird öffentlich bekannt:
Auf dem „Triminigelände“, Festplatzgelände, Sportanlagen mit Umschwung, und gar auf der Badewiese am Ufer des Kochelsees,
mit eingeschlossen die sog. Hausmülldeponie, deren Sanierung noch in Planung ist, wird ein Wohnmobil-Stellplatz geplant.

Die Planungen dazu sind mehr als diffus, weil weder die exakte Lage, noch die Grundstücksverhältnisse (wem gehört was?) bekannt sind, und die Besitzverhältnisse, Bauherr und Betreiber nicht geklärt sind.
Es geistern Zahlen von 90 bis 150 Stellplätzen im Dorf, mit „offener Ver- und Entsorgung“ am Platz.

Als „Beruhigungspille“ wurde ein „Sanitärkomplex für alle (Beteiligte oder Betroffene) in nicht definierter Größe (Fläche/Geschosse) ausgegeben und vermittelt, dass die Sportanlagen der Vereine, ein Festplatz und der Flohmarkt z.B. nicht beeinträchtigt würden.

Eine Bürgerinitiative hat sich dankenswerter Weise eingeschaltet. Und so bleibt zu hoffen, dass diesmal die Gemeindebürger entsprechend sachlich und offen mit einbezogen werden.
Bei der Gelegenheit muss auch daran erinnert werden, dass die Gemeinde Kochel keinerlei Ortsplanung hat und ihre Ortsentwicklung aus „Zwang oder Gelegenheit“ beschließt.

Fachmännische Arbeiten-Mähen?

Kochel am See, eine Tourismus-Hochburg im Oberland, wird tatsächlich von Gästen sehr gut besucht. Das belegt nicht nur die Tourismus-Statistik des Luftkurortes, sondern auch die Gastgeber und die Einwohner der Gemeinde, die den Ort für die Gäste optisch ansprechend gestalten. Das sind ihre Anwesen mit Gärten und Blumenschmuck nicht nur an den Balkonen, sondern auch in ihrem Umfeld.

Was nicht nur Gäste, sondern auch Einheimische stört oder wundert, sind die „fachmännische? Ausführung“ von Arbeiten der Straßenreinigung, der Anlagen- und Grünflächen im Ort, sowie die Pflege der Wanderwege mit Ruhebänken und die seit vielen Jahren verblasste, fast nicht mehr lesbare Beschilderung im Ortsbereich. Hierbei scheint die Gemeindeverwaltung keinen Wert darauf zu legen, sodass sogar Mitglieder einheimischer Vereine ehrenamtlich zur Ortsverschönerung beitragen mit z.B. Blumenschmuck erstellen, gießen und pflegen.

Der gemeindliche Bauhof, ausgestattet mit vielen Gerätschaften/Maschinen versucht das auch, doch es gelingt nicht so recht. Die schweren Maschinen hinterlassen deutliche Spuren in den Anlagen und Grünflächen, die deutlich sichtbar meist bis auf die Krume, die braune Erde niedergemäht sind.

AUSBREMST’IS

Kochel demonstriert am Samstag 22. August für die Verkehrswende im Oberland

nach unterschiedlicher Einschätzung waren an der Demo zwischen 200-300 Personen beteiligt. Dazu war die St2026 und die B11 für 1 1/2 Stunden von der Polizei komplett gesperrt. Zuschauer waren nur wenige zu sehen, der Verkehr war an diesem Tag wohl witterungsbedingt sehr schwach.

DEMO in Kochel
Demonstranten ziehen vom Trimini durchs Dorf bis zur Heimatbühne

Die Demo in Kochel hat die örtliche SPD, verantwortlich mit ihrem neu gewählten 1. Vorsitzenden organisiert. Zur Veranstaltung kamen auch Teilnehmer aus Wallgau und Grainau, wo zuvor schon Demos zum gleichen Thema waren.

Bericht über GMR-Sitzung: „des Bürgermeisters Beinpisser“

Es gibt viele Sichtweisen über Gemeinderatssitzungen dank Meinungsfreiheit.
Erstaunlich ist aber schon, wenn GMR-Neulinge sich in öffentlicher Sitzung darüber aufregen, dass es andere Meinungen zur Sache –hier Walchensee Bebauungsplan-  gibt und geäußert werden, und dieser es als „ans Bein des Bgm pissen“ wertet, was er sich von seinen Kollegen verbittet.
Grundsätzlich ist es doch erfreulich, wenn im öffentlichen Teil sachlich über Für und Wider diskutiert wird und für den zuhörenden Gemeindebürger und Wähler sichtbar wird, wie dann der Beschluss zustande kommt.
Das seit einigen Jahren geübte Procedere, Tagesordnungspunkte mit vorgefertigter Beschlussvorlage zu verlesen, anstelle öffentlicher Diskussion, mag bequem sein, noch dazu, wenn sie mit Stolz, fast immer als einstimmiger Gemeinderatsbeschluß präsentiert wird, schafft weder Transparenz noch Bürgernähe.

Walchensee, Südufer und Co,

ich denke es war vor etwa 25 Jahren, als nach jahrelanger Diskussion und Beratung, endlich das „LSG“ = Landschaftsschutzgebiet Walchensee beschlossen wurde.

Thomas Goppel war Umweltminister, und es gab See-Konferenzen.
Die damals erkannten und erörterten Probleme waren die selben wie heute: Freizeitdruck, Tourismus und Verkehr.  –  Was hat sich geändert?  –  Eigentlich nichts!

Die örtliche und bayerische Politik zeigt sich entsetzt über die Zustände heute! Als unfassbar katastrophal wird es empfunden und „werbewirksam!
Doch keiner unserer Granden hat je wirklich was bewegt, es ist heute wie damals, sehr schade!

Die Betroffenen damals wie heute, Gemeindebürger, Rettungskräfte, Wasserwacht, Bund Naturschutz – ich erinnere nur an „unseren Willi Meier“, zeigten enormes Engagement für unser Walchensee-Gebiet, was aber leider keinen nachhaltigen Niederschlag zum Schutz unserer Heimat/Landschaft fand. – Halt, stimmt nicht ganz, es wurden dann doch einige Holz-Abplankungen an der B11 am Walchensee angebracht, die zumindest das Parken am Uferstraßenrand verhindern.

Kochel erstickt im Luftkurort

Kochel erstickt – Verkehrsplanung Totalausfall

Nicht nur jetzt zu Corona-Zeiten, nein, seit Jahrzehnten ein Verkehrs-Dilemma in Kochel. Von Planung keine Spur. Es konnte ja Niemand ahnen, dass der Verkehr so zunimmt?
Die vorausschauende intelligente Verkehrsplanung der Bundes- und Landesregierungen – ein Traum.

Ein Traum auch, wie sich Kochel jetzt berühmt machen kann. In fast allen Zeitungen, Magazinen, im Rundfunk und auch besonders wirkungsvoll in Fernsehreportagen.
Der Mensch braucht es, und Kochel auch.
Eine gigantische Werbung ohne Kosten. Davon träumt jede Tourismus-Gemeinde. Man beklagt sich, gibt Interviews, weist auf die unhaltbaren Zustände hin, bewirkt politische und polizeiliche Unterstützung.
Was für eine Show, PR vom Feinsten! Natürlich vergisst man nicht unsere Gäste in den (abgasfreien?) Luftkurort im Zwei-Seen-Land herzlich einzuladen, aber bitte vernünftig. Bitte Straßenränder, Ein/Ausfahrten nicht zuparken, nehmt Rücksicht auf die Einheimischen und haltet Rettungswege unbedingt frei.

Die Verkehrsplanung eine Katastrophe: immer mehr Autos, immer breiter und größer, immer mehr LKW (just in time!) Bahnstrecken abbauen, Fernverkehr-Lastenverkehr? Aber bleiben wir im Gemeindebereich Kochel am See. Die einst geplante Umfahrung zugebaut mit Wohnungen, klar auch die braucht es.
Die BAB A95 nach GAP endet bei Eschenlohe – zunehmend Stau. Ortsumfahrung Oberau, Tunnelbau keine Lösung, siehe Farchant-Blockabfertigung-also Stau und bis die Umfahrungen/Tunnels in Jahrzehnten dort fertig sind, bleibt der Umleitungsverkehr über Kochel bestehen – keine Change.

UNSERE GEMEINDE BLÜHT

Eine Initiative der Gemeinde Kochel a. See für mehr Naturschutz und Erhalt der Artenvielfalt.

Ein Hingucker! Jedenfalls besser als bis auf die braune Grasnarbe runtergemähte „Wiese“.
An einigen Stellen im Ort steht ein Schild das auf blühende Artenvielfalt für Mensch und Tier, besonders Insekten, Bienen, Schmetterlinge hinweist und teils mit Absperrband geschützt ist.

Liegt es an der falschen Aussaat oder ist es Kochels unfruchtbarer Boden?

Nach Ansicht vieler Besucher könnte die Gemeinde Kochel auch die „Grünfläche“ rund um das Franz Marc Museum blühen lassen, anstelle des bis auf die Grasnarbe gemähten „Rasens“.

So wäre der Franz Marc Park samt Museum, in gepflegt blühender Artenvielfalt, den vielen Besuchern ein erfreuliches Besuchs-Erlebnis in der Gemeinde Kochel.

Notfall Gemeinderat 2020

 „Notfall Gemeinderat 2020“ INAUGURATION
Hohes Infektionsrisiko – Kochel richtet Notausschuss ein

In der Endphase der auslaufenden GMR-Periode wurde als fürsorgliche Schutzmaßnahme vor möglicherweise tödlich verlaufender Corona-Erkrankung / Ansteckungsgefahr vom 1. Bgm. ein „Notfall“-Parlament installiert, bestehend aus nur einigen, notwendigen Räten, bis hin zur alleinigen Entscheidungsgewalt des Bürgermeisters bei besonders kniffligen oder unaufschiebbaren Fällen.
Die Öffentlichkeit war aus eben diesen Gründen ausgeschlossen, eine Sitzungsverlegung vom engen Sitzungssaal im Rathaus in ein größeres Objekt wie z.B. Heimatbühne nicht möglich, da dort kein Anschluss an den unbedingt notwendigen Rathausserver bestand.
Zum 5.Mai 2020 wurde der scheidende und der neu zu installierende GMR in die Heimatbühne geladen. Dieser Festakt konnte offensichtlich vom „Notfall-Parlament“ entschieden, ohne den wichtigen Serveranschluss zum Rathaus stattfinden. Ob zu dieser Veranstaltung im großen Saal der Heimatbühne Öffentlichkeit eingeladen bzw. erwünscht war, konnte der Pressemitteilung in der Tageszeitung nicht entnommen werden. So bleibt abzuwarten, ob und wie die Presse über diese Veranstaltung berichtet, sodass dann der interessierte Gemeindebürger über die Verabschiedung und Neubesetzung des Rates mit Ausschüssen informiert wird.

Corona Effekt

Der „Corona-Effekt“
Der „Corona-Effekt“ treibt zusätzlich an. Arbeitsplatz, Kindergarten, Schulen usw. sind zu. Da hält es kaum einen in den 4 Wänden daheim. Banken und Sparkassen machen zu, sodass man weiter fahren muss um eine offene Filiale zu finden, wo man Ein- und Auszahlung/Überweisung machen kann, für nicht Mobile und ältere Menschen kaum zu machen. Auch Wechselgeld-Kleingeld für die Geschäftswelt ist in Kochel nicht mehr zu bekommen, auch wenn es heißt: Die Bargeldversorgung ist gesichert? Beides Dinge, die Online nicht zu machen sind. Man muss also raus?

Corona – Ausflug

Corona-Ausflug
Ausflugfahrten mit Motorrad verboten – mit Rennrad und Mountainbike nicht? Motorradfahrer sind geschützt in Montur und geschlossenem Helm mit Visier – wen sollen sie anstecken? Radler fahren voll offen, oft in Gruppen neben- und hintereinander, sie „entsorgen ihre körpereigenen Abfallprodukte“ während der Fahrt in die Umwelt, gemeint sind „Daumenschneuzer und Glachespucker“, wobei noch mancher Fußgänger achtgeben muss, nicht getroffen zu werden. Die Unfallgefahr besteht bei beiden. Sinnvoller wäre Freizeitsport einzuschränken bzw. zu verbieten und anzuordnen, dass bei Zuwiderhandeln die nötigen Rettungseinsätze nicht versichert sind, sondern in diesen Fällen voll privat zu bezahlen sind. Das wäre sinnvoller, gerechter und würde der Allgemeinheit enorme Sozialkosten ersparen.

Notausschuss Gemeinde

Notausschuss, Gemeinden im Landkreis
Wie handlungsfähig sind die Gemeinden im Landkreis? Was ist so dringend, dass es einem Notausschuss mit Sondervollmachten für den Bürgermeister braucht, damit der ordentliche Gemeindebetrieb nicht leidet bzw. zusammenbricht? In wie vielen Gemeinden unseres Landkreises gibt es sowas, warum und warum nicht? Ist hierbei Kochel vorbildlich Spitze?
Wann, warum und wie oft gab es das in den letzten 100 Jahren? Das sollte doch interessieren und wäre einer Recherche mit entsprechendem Presse-Bericht würdig.

Corona, Pandemie?

Corona-Ausflug
Ausflugfahrten mit Motorrad verboten – mit Rennrad und Mountainbike nicht? Motorradfahrer sind geschützt in Montur und geschlossenem Helm mit Visier – wen sollen sie anstecken? Radler fahren voll offen, oft in Gruppen neben- und hintereinander, sie „entsorgen ihre körpereigenen Abfallprodukte“ während der Fahrt in die Umwelt, gemeint sind „Daumenschneuzer und Glachespucker“, wobei noch mancher Fußgänger achtgeben muss, nicht getroffen zu werden. Die Unfallgefahr besteht bei beiden. Sinnvoller wäre Freizeitsport einzuschränken bzw. zu verbieten und anzuordnen, dass bei Zuwiderhandeln die nötigen Rettungseinsätze nicht versichert sind, sondern in diesen Fällen voll privat zu bezahlen sind. Das wäre sinnvoller, gerechter und würde der Allgemeinheit enorme Sozialkosten ersparen.

Mobilfunknetz und Internet am Urlaubsort

Am Beispiel Kochel am See

Kochel am See im Voralpenland, Berge und Seen, früher ein Dorado für Sommerfrische, heute eine Oase der Entspannung.
Keine Hektik, höchstens auf den Durchgangsstraßen nach Süden, an die Seen ans Meer oder am Kesselberg BikePower testen bis der Sanka kommt.
 Dann aber wird’s beschaulich: Mit dem Handy/Smartphone seinen Lieben Urlaubsgrüße senden, Bilder oder kleine Videos schicken, den Fahrplan für z.B. Bus, Bergbahn oder den Veranstaltungs-Kalender seines Urlaubsortes zu checken, naja, da kann es schon mal gewaltig haken.
Kein Netz! Und wenn eines, dann nur „Edge“ oder sonst was komisches. Kein LTE, kein 4G, kaum 3G ? Was ist hier los, ist mein Handy kaputt und das im Urlaub?  Nachgefragt muss man feststellen, daß die Netzversorgung im ländlichen und bergischen  Bereich grottenschlecht zu sein scheint.  
Macht nix, dann mach ich’s eben daheim in der Ferienwohnung am PC oder Laptop. Wenn ich Glück habe ja. Wenn ich aber im schnellen Internet, Glasfaser und schnellstem 5G-Zeitalter gerade mal  4 bis 6 Mbit/s zur Verfügung habe, dann merke ich erst, daß ich im Urlaub in Kochel bin, einer Oase der Entspannung. Dort wo man noch Ansichtskarten mit Urlaubsgrüßen beschreibt und per Briefmarke von der Postfiliale, die zwar nur stündlich geöffnet hat, nachhause schicken kann.
Also keine Hektik durch z.B. SMS, Whatsapp, Instergram, Youtube, einfach runterkommen, entspannen, ruhig werden, Urlaub genießen.

DB-Sperre: Kochel-Ort Bahnübergang

Erneut kommt der Bahnübergang vom „Orterer Stachus – Brunnenbacher-Weg“ ins Gerede. Einerseits ist es eine „gewidmete Straße“ andererseits hat die DB den dortigen Bahnübergang mit Schild Nr. 260 und dem Zusatz Schild 1026-36 sperren lassen. Damit ist nach der StVO der öffentl. Verkehr, also das Befahren mit Kraftfahrzeugen aller Art verboten. Ein Zusatzschild landwirtschaftl. Verkehr frei  besagt, das Befahren dient ausschließlich dem Zweck der Bewirtschaftung im Sinne „landwirtschaftlicher Erzeugung tierischer oder pflanzlicher Art“.

Touch one

Einerseits ist damit klar geregelt, dass der Weg ins Kochler Moos für alle Anderen verboten ist. Ganz deutlich, hier entscheidet der Zweck: landwirtschaftliche Bewirtschaftung. Bedeutet: Keine Zufahrt für Anlieger, Jäger oder Wanderer. Defakto ist freilich ein beliebtes Wandergebiet in weite Ferne gerückt und nur zu Fuß erreichbar, d.h. man muss im Ortsteil Ort parken und da ist es schon ziemlich eng. Ünbrigens, genau genommen darf auch kein E-Bike/Pedelec = Kraftfahrzeug >da Motor betrieben< fahren, was die Fußgänger sicher freuen wird.

Andererseits ist es schon mehr als verwunderlich, dass eine öffentliche Straße deswegen gesperrt wird, weil die DB ihre Trasse nicht sichert oder nicht sichern will. Jeder ungesicherte Bahnübergang, und davon  gibt es viele,  stellt eine  Gefahr für  Leib und Leben von  Mensch und Tier sowie Sachwerten dar.
Und ebenso viele Straßen müssten gesperrt werden wenn die Begründung/Logik der DB wie hier Bestand haben sollte.

Bei der erst kürzlich erfolgten Ertüchtigung der Bahnstrecke hätte ganz leicht  ein Rotlicht-Signal effektiver für Sicherheit gesorgt als die fragwürdige Sperrung einer öffentl. Straße (denn nur da gilt die StVO-Beschilderung). Diese Art  der Gefahren-Signalisierung ist mit heutiger Technik günstig realisierbar – wenn man (DB) gewillt wäre.

Sicher hält die Straßen-Sperre den einen oder anderen  ab, doch müssen die betroffenen Landwirte mit ihren schweren und breiten Geräten den Übergang ebenso überqueren wie es der Viehtrieb erfordert. Besonders dann wenn der Halbstundentakt kommt wie geplant.  Zudem ist zu bedenken dass gerade im Bereich des Kochler Moos viel sichtbehindernder Nebel herrscht, was zusätzlich gefährdend wirkt.

Wenn man zurückdenkt  an die Flurbereinigung, so mussten damals Grundstücke für Straße,  Wege und Flächen für Parkplätze  abgetreten werden um das bis heute beliebte Wandergebiet erschließen zu können. –  Heute will die DB den Übergang sperren=schließen,  zu Lasten der Allgemeinheit – sichern will die  DB ihre Trasse aber nicht.

Im Gegenteil, jetzt wird sogar die Polizei angewiesen die Sperrung (öffentl. Straße) zu kontrollieren, zu verwarnen und dann zu „bestrafen“. So einfach macht es sich die  DB, nach wie vor ein staatlicher Betrieb.

Kesselberg Baustelle die 2.

Wie bekannt gab es am Kesselberg in den Osterferien eine anscheinend sehr wichtige Baustelle. Nach der Felsräumung blockierte und blockiert diese geplante Baustelle immer noch, anfangs Mai 2019, Feiertag 1. Mai den allgemeinen und besonders den Ausflugsverkehr mit Stau bis zurück nach Kochel bzw. nach Urfeld-Walchensee. Der Grund: Gefährdung der Leitplanken und der Fahrbahn wegen Abrutschens. Also wird eine Fahrbahnseite abgesperrt und der Verkehr per Ampel geregelt.

diese Fahrbahnseite ist mitsamt der Leitplanken stark absturz gefährdet.

Von Arbeiten an der gefährdeten Stelle ist bis dato nichts zu erkennen. Die Baustelleneinrichtung vor, während und nach den Osterferien über den 1. Mai hinaus ist jedenfalls schon mal geglückt, – ebenso die Verkehrsbehinderung mit massivem Stau in der Ferienzeit und einer bekannt sommerlichen Schönwetter-Vorhersage.

keine Bauarbeiten in Sicht?

Kochel – Verkehrs-Stau Ostern 2019

Straßenarbeiten am Kesselberg – sicher notwendig, aber . . . Gemeint ist Straßen-Ausflugs- oder Touristen-Verkehr, ein hochgespieltes Thema!
Einerseits ist im Dorf nichts los, andererseits erstick man im Straßenverkehr, alle Varianten passen und werden angeführt, grad wie es beliebt. 
Aktuell Karfreitag 2019.
Osterferien, der Wettervorhersage nach wird es super schön und warm. Klar vorhersehbar ist mit verstärktem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Also Auto an Auto, dazwischen ungeduldige Motorradfahrer und Radler, Stress und Stau vor und durch den Ort hindurch. Vor Kochel aus Schlehdorf St 2060 kommend und vor Kochel aus Penzberg B11 kommend staut sich der Oster-und Ausflugsverkehr südwärts  gut 10 km. Durch den Ort über den Kesselberg Auto  an Auto, Stauzeit 3/4 Std



Warum? Baustelle am Kesselberg, logisch mit Ampelregelung: wegen Steinschlag und Straßensicherungsarbeiten. Klar, auch das muss sein. Die Baustelle muß abgesichert werden und besonders über Ostern, wenn nicht gearbeitet wird.   Aus der stehenden Kolonne heraus hat man endlich mal Zeit den Luftkurort Kochel am See rechts und links des Straßenrandes zu erleben. Was kann man tun? –  die Baustelle über die Feiertage aufräumen oder wenigstens eine intelligente Ampelanlage mit Sensoren installieren. Gut,  irgendwann hat man das bemerkt und einen Bautrupp zum Austausch der Ampelanlage geschickt, es wurde etwas besser.

Verkehrsbelastung – aber was kann man generell machen – runder Tisch? Ja, das ist es, da kann man wieder mal trefflich diskutieren. Diskutieren wie schon so oft: Ortsumgehung, Fußgängerampel, Stau, Abgase, Umwelt-Messstationen, Prädikat Luftkurort? Durchgangsverkehr, Ausflugsverkehr an zwei Seen, Seekonferenzen, eine Latte ohne Ende. Und, – das war‘s, also dann bis zum nächsten mal.

Hochseil-Klettergarten Kochel ?

Kochel: Hochseil-Klettergarten am Ortszentrum?
Erst jüngst in der Bürgerversammlung wurde der Tourismus-Ort Kochel gebührend hervorgehoben wegen der positiven Effekte der touristischen Entwicklung bei stets steigenden Gästeankünften. Infolge dieser Trends entsteht offensichtlich am Ortszentrum ein Hochseil-Klettergarten, was die Attraktivität des Ortes sicher steigern wird. Das Bild zeigt den Baubeginn zu Ende Februar 2019.

GIFT als STREUSALZ

staatlich geförderte Industrie, Vergiftung der Umwelt und Vernichtung privater KFZ!
Räum- und Streufahrzeuge mit Salz und Tanks mit Flüssigkeit?
Was ist damit gemeint?
Natürlich fordern wir vom staatl. und kommunalen Winterdienst freie Straßen und meinen damit Räumen und Streuen. 
Aber ist uns auch bewusst, dass z.B. nicht  nur Streusalz sondern auch massiv „Sole“  als Abtaumittel zur Anwendung kommt. Diese flüssige Sole besteht aus Industrieabfall wie Schwefelsäure H2SO4 (aus alten Batterien) und Magnesiumchlorid MgCl  (Abfall aus Magnesium/Aluminium-Herstellung), beides aggressiv und hochgiftig. Da diese Industrieabfälle als Dünnsäure nicht mehr in der Nordsee verklappt werden dürfen, kommt das Zeugs auf die Straße als „Streumittel“ im Winterdienst.
Im Ergebnis wird unsere „schützenswerte Umwelt“ , staatlich gelenkt vergiftet und unsere teuren Fahrzeuge durch Säurefraß angegriffen bis vernichtet.  Bis die Betroffenen, nämlich wir „Deutschen Michel“ das bemerken, ist vielen geholfen: freie Straße im Winter, Förderung der Industrie durch günstige Giftmüll-Entsorgung und freie Fahrt für uns und baldiger Austausch der „Rostlauben“ in neue Autos.

Internet in Kochel

Schnelles Internet für Kochel             23.11.2018

Unter dem Link:  https://bitratenkarte.de/toel/kochel-am-see  

kann Jeder, im von der Telekom vorbereiteten Plan „hausgenau“ einsehen, wann er im Gemeindegebiet bei welcher Geschwindigkeit am Glasfaser-Ausbau teilnehmen kann.

Freilich wird Kochel damit besser oder überhaupt erst mit Internet versorgt, doch von „richtig schnell“ kann dennoch nicht die Rede sein.

Einige Wenige bekommen Glasfaser direkt mit 100 Mbit,
die Masse darf/muss mit 16, 30, 50, 70, 90 Mbit zufrieden sein.

Das Gelbe Blatt

Das Gelbe Blatt: Zustellung oder Entsorgung

Viele freuen sich über das Gelbe Blatt, – wenn es denn zugestellt wird, denn die Inhalte sind durchaus informativ und die Anzeigen echt interessant. Die Herstellung kostet und das Austragen wird auch vergütet. Leider gibt es unter den braven Zustellern auch schwarze Schafe, die das Geld kassieren, die Zeitung aber in der Landschaft (Bilder ÖTV/Kochel) entsorgen und vermüllen.