Kesselberg, Biker-Demo Ostern 2021

Biker-Demo? Das war’s.
Straßen sind Verkehrswege, aus öffentlichen/Steuermitteln gebaut und unterhaltene Wegeverbindungen. Es sind keine Sportplätze oder Arenen zur Ausübung teils abartig egoistisch betriebener Freizeitgestaltung mit „Sport-Gerätschaften“ meist ohne straßenmäßige Zulassung und das auf Kosten der braven Allgemeinheit, die durch solche „rücksichtslosen Zeitgenossen“ massiv gefährdet und eingeschränkt werden. Wer glaubt über die bisherigen Regularien alle Register gezogen und Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben, der lebt in einer Scheinwelt.

Mobilfunknetz und Internet am Urlaubsort

Am Beispiel Kochel am See

Kochel am See im Voralpenland, Berge und Seen, früher ein Dorado für Sommerfrische, heute eine Oase der Entspannung.
Keine Hektik, höchstens auf den Durchgangsstraßen nach Süden, an die Seen ans Meer oder am Kesselberg BikePower testen bis der Sanka kommt.
 Dann aber wird’s beschaulich: Mit dem Handy/Smartphone seinen Lieben Urlaubsgrüße senden, Bilder oder kleine Videos schicken, den Fahrplan für z.B. Bus, Bergbahn oder den Veranstaltungs-Kalender seines Urlaubsortes zu checken, naja, da kann es schon mal gewaltig haken.
Kein Netz! Und wenn eines, dann nur „Edge“ oder sonst was komisches. Kein LTE, kein 4G, kaum 3G ? Was ist hier los, ist mein Handy kaputt und das im Urlaub?  Nachgefragt muss man feststellen, daß die Netzversorgung im ländlichen und bergischen  Bereich grottenschlecht zu sein scheint.  
Macht nix, dann mach ich’s eben daheim in der Ferienwohnung am PC oder Laptop. Wenn ich Glück habe ja. Wenn ich aber im schnellen Internet, Glasfaser und schnellstem 5G-Zeitalter gerade mal  4 bis 6 Mbit/s zur Verfügung habe, dann merke ich erst, daß ich im Urlaub in Kochel bin, einer Oase der Entspannung. Dort wo man noch Ansichtskarten mit Urlaubsgrüßen beschreibt und per Briefmarke von der Postfiliale, die zwar nur stündlich geöffnet hat, nachhause schicken kann.
Also keine Hektik durch z.B. SMS, Whatsapp, Instergram, Youtube, einfach runterkommen, entspannen, ruhig werden, Urlaub genießen.

Teil 3, Kesselberg-Raser, Biker/Radler, und keine Lösung?

Man müsste nur wollen, schließlich könnte auch von hinten geblitzt werden, es gäbe Fotos mit Kennzeichen und Videos die regelwidriges Verhalten dokumentieren, Halter/Fahrer-Haftung ändern und Kennzeichnungspflicht für Biker/Radler einführen. Selbst Reitpferde und Weidetiere haben Kennzeichen-Pflicht, nicht nur im öffentlichen Verkehr, sondern auch im Freizeitbereich, um sie ggf. belangen zu können.

Letztlich entscheidet die Judikative, also die Gerichte über alle Instanzen, was die Legislative, „die Politik, die Gesetzgebung“, hier als Rahmenbedingungen für die Exekutive, die Ausführenden festgelegt hat, die uns dann „gängeln“ müssen.
Es gäbe also Möglichkeiten,  die „rücksichtslos Rasenden“,  auch Biker,  in den Griff zu bekommen, nur müsste „MAN = Politik&Gesetzgebung“  entsprechend wollen bzw. reagieren, was aus vielerlei Gründen den Regierenden eben nicht gefällt.
Andere Länder-andere Sitten, gleiches Recht für alle, national oder EU-weit, nach wie vor ein Dilemma.

 

Kesselberg – Raser, Biker-Rennen

Kesselberg,  Biker-Rules                                                                                                                          16.08.2015rh

Am Kesselberg sind „millionenschwere“ Verbauungen und Bemühungen wegen der „Raser“ aufgewendet worden, ohne jedoch den gewünschten Effekt!

Beschilderung, Geschwindigkeitsbeschränkung, Leitplanken, Unterfahrschutz, Verbauungen, Staßenmarkierung (doppelte Mittel-Linie), Wochenend-Fahrverbot, Rumple-Strips u.v.m.  bringen es nicht, behindern eher den „normalen Verkehr“ bei langsam fahrenden Fahrzeugen und Radlern,  wegen Überholverbot (doppelter Mittelstreifen) riskiert man Anzeigen gefolgt von Bestrafung. Das gilt für Autofahrer, Berufsverkehr und „normale“ Motoradfahrer (Durchreisende) gleichermaßen.
Die „Rennfahrer“ erwischt man komischerweise nicht: Halter-Fahrerhaftung, Blitzen nicht möglich weil wegen des Visiers keine Gesichtserkennung und Blitzen von hinten nicht geht? Fotos und Videos gelten nicht als Beweis. Einzig die verstärkte Polizeipräsenz vor Ort macht ordentlich Eindruck, die allerdings durch „Handy-Verständigung“ leicht zu umgehen ist.
Es passieren also nach wie vor Unfälle durch „diese Raser“ mit Verletzungen von leicht bis tödlich. Da stellt sich doch die Frage, wer kommt dafür auf? Na klar JEDER! Jeder Steuerzahler, mit oder ohne Fahrzeug! Die Kosten dafür sind enorm: BRK-Rettung, Feuerwehr, Polizei, Hubschrauber, Krankenhaus, Behandlungs- und OP-Kosten, bleibende Schäden, Gliedmaßen, Querschnittgelähmte usw.  –  dafür zahlen wir alle!
Diese Risikogruppe der Raser mit ihren teils nicht mal vorschriftsmäßigen Geräten „leben, siechen oder sterben“ auf unsere Kosten. Das klingt brutal, ist aber wahr!
Der Kesselberg kann bleiben wie er ist, doch sollten verbindlich und verpflichtend Hinweise für „die Raser“ angebracht werden, wonach sie „ihren Kesselberg“ auf eigene Gefahr und Risiko benutzen. Das heißt, bei Unfällen haftet und „zahlt“ nicht die Solidargemeinschaft, sondern der „Raser“ selbst. Er zahlt sämtliche Einsatzkosten selbst, von z.B. BRK-Rettung, Feuerwehr, Hubschrauber und Krankenhaus inklusiv bleibender Verletzungsschäden, aus eigener Tasche und kommt zudem für die Kosten der Sachbeschädigung und Personenschäden von Unfallopfern auf, wenn,  –  wenn er sich nicht für dieses Risiko extra versichert.
Eigentlich nichts anderes, als z.B. der Sportschütze, der sich auch extra zum Risiko versichern muß.

Warum sollte darüber nicht nachgedacht werden-dürfen? Was meint ihr dazu? Aufwand und Kosten wären verschwindend gering: 2 Schilder am Kesselberg und vom Verkehrsminister inhaltlich rechtssicher abgefasster Text, das wär’s doch . . .

  1. Teil
    Es ist gut, wenn der Kochler Bürgermeister am Kesselberg nicht locker lässt. Mein Vorschlag dazu als Denkanstoß mag als Spinnerei belächelt werden, was nichts macht. Es wäre halt ein anderer Ansatz. Wo fängt man an – wo hört man auf ist m.E. vor dem Hintergrund bisheriger Aktivitäten die außer Kosten nicht viel brachten, auch nur eine Schutzbehauptung vor intensivem Nachdenken.
    Die B11 mit dem Kesselberg ist nicht nur eine wichtige (Umleitungs-/Entlastungs-) Straße, sondern auch Ortsverbindung (Walchensee-Kochel) als Weg zur Arbeit, Kindergarten und Schule, Ausflugsverkehr in die Naherholungsgebiete zu Bergwandern und Wassersport.
    Es stört nicht die Geschwindigkeitsbegrenzung (sofern nicht trödelnd behindert wird), das Überholverbot passt ebenso wie einfache Leitplanken als Fahrbahnbegrenzung und es stören nicht Motorradfahrer im Durchgangsverkehr bei anständiger Fahrweise. Was lebensgefährlich stört sind die Raser, die ihre Bergstrecke rauf und runter als Rennstrecke beanspruchen. Diese sind klar und eindeutig erkennbar am Fahrverhalten und auch nach Unfällen; die Zuordnung wäre eindeutig. Und für genau diese Rennfahrer zugeschnitten ist mein Vorschlag gedacht, sie für jeden Einsatz aus Fehlverhalten für sämtliche Kosten zur Verantwortung zu ziehen.