WIESENBRÜTER im Moos

Es ist schon in Ordnung, wenn „amtlicherseits“ auch im Tölzer Kurier, unserer Heimatzeitung, auf die sog. „Wiesenbrüter-Verordnung im Loisach-Kochelsee-Moor“ (LKM) hingewiesen wird.

Aber wie sinnig, geradewegs verlogen ist diese Schutz-Maßnahme?

Da braucht man nur vom Straßenrand aus über diese Flächen zu schauen. Es ist nicht lustig, den Schweißtreibenden Arbeiten der Landwirtschaft zuzusehen, wie sie bemüht sind „ihre Flächen“ mit allen zur Verfügung stehenden Geräten und Mitteln auf Maximal-Ertrag zu trimmen.

Dass dabei Wanderer, erschreckender Weise gar mit Hund, sich erlauben diese „Futter-Produktionsflächen der Landwirtschaft“ zu betreten ist ungeheuerlich!

Das muss amtlich von geeigneten Personen überwacht und notfalls auch bestraft werden.

Besonders dann, wenn man bedenkt, wie großflächig  2 Füße mit Schuhgröße 48 und 4 Hundepfoten z.B. Schaden anrichten, während Tonnen schweres, landwirtschaftliches Gerät mit Bodendruck schonenden Breitreifen und anhängendem Arbeitsgerät wie Walzen, Wiesenhexen, Odelfässer mit Wachstum- und Dünge- förderndem Inhalt diese Schutzfläche lückenlos umsichtig behandeln. – Wiesenbrüter, Braunkehlchen, Vögel ade!

Bürgerversammlung 2025

 Bürgerversammlung 30.01.25
Die erste Bürgerversammlung, des seit einem Jahr neuen 1. Bgm. Jens Müller, war in der Kochler Heimatbühne sehr gut besucht und in gelassen ruhiger Stimmung verlaufen. „Mensch Müller“ führte -wie auch im „neuen“ Gemeinderat- einen anderen Umgangston und mehr Öffentlichkeit ein, was er in seinem Wahlprogramm ja schon ankündigte.
Das war auch im Saal spürbar, bevor er nach kurzer Vorstellung der nachfolgenden Programmpunkte mit der Begrüßung begann.
Dabei fiel auf, dass vom Landratsamt (der Aufsichtsbehörde) kein Vertreter gekommen war. Landrat Niedermeier hat seinen Urlaub angetreten, ok. Sein Vize Th. Holz war entschuldigt, ebenso wie 3. Landrat Koch, der just an diesem Tag erkrankte. Das kann ja mal passieren, auch bei einer „so wichtigen Großflächengemeinde mit viel Tourismus und leidiger Verkehrsproblematik, und sicher keine Missachtung.
Dann kam Herr Vize-LR Th. Holz später doch noch. Auf Befragung von Bgm. Müller ob er sprechen möchte, winkte dieser ab. Jens Müller nahm es gelassen, mit der Bemerkung: da haben wir mehr Zeit für unsere gemeindlichen Belange.
Er fuhr fort mit Darstellung und Erklärung der Abläufe im vergangenen Jahr, ging ausführlich auf Probleme, teils mit „Altlasten“ belastet ein, gab Ausblick auf kommende Pflichtaufgaben im bekannt klammen Haushalt und gab Ausblick auf das kommende Jahr.
In dieser Versammlung erhielten vier Kochler Persönlichkeiten eine Bürgermedaille mit Urkunde für ihre Verdienste überreicht, teils mit Laudatio oder Erklärung dazu. Abschließend wurden noch Fragen aus der Bürgerschaft beantwortet, bevor die Versammlung nach 23 Uhr endete.

Kochel, neuer Tageskurbeitrag ab 1. November 2024

Kurbeitrag NEU ab 1. November 2024
Danach ist der Tageskurbeitrag von € 2,00 „bei Betreten“ des Luftkurortes/Gemeindegebiet mit Zahlung pro Person am Parkautomaten hinfällig.
Anstelle dessen wird bei Nutzung der großen Tourismusbetriebe (Franz Marc Museum, Herzogstandbahn und Trimini-Therme) zum Eintrittspreis ein Tageskurbeitrag von € 1,00 pro Person erhoben, der von diesen Betrieben an die Gemeinde weiter geleitet wird, ebenso wie der Kurbeitrag der Vermieter, wie bisher, an die Gemeinde abgeführt wird. Damit ist endlich eine verständliche Regelung zum „Tageskurbeitrag“ geschaffen.

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Gemeinderat in Ried

Gemeinderat Sitzung im Ortsteil Ried

Die GR-Sitzungen finden gewöhlich im Rathaus Kochel am See statt, sollen aber auch in den Ortsteilen abgehalten werden. Dies hat unser neuer 1. Bgm. Jens Müller (seit 02.2024 im Amt) so beschlossen. Nach Walchensee war nun der OT Ried dran. Und so tagte der Gemeinderat am 22.10.2024 ab 19 Uhr in Ried, mit einer langen und interessanten Tagesordnung bis nachts gegen 22:30 Uhr.
In einem 1. Artikel berichtet der Tölzer Kuriert / Loisachtal tagsdrauf schon mal ausführlich mit dem Titel: über „Müllers Baby“, wie Kochel das hohe „Tourismus-Defizit“ durch geeignete Massnahmen verringen möchte.

Lesen Sie dazu eine erste Meinung:

Kochel, hohes Tourismus-Defizit, ein Beispiel zur Sanierung:

Ein Tagesgast bezahlt bei Betreten des Luft-Kurortes am Parkomat den Tageskurbeitrag, weil er ehrlich ist. Er kommt beim „Ortsrundgang“ zufällig am Franz Marc Museum (oder Trimini, oder Herzogstandbahn) vorbei und will es besuchen. An der Kasse zahlt er brav Eintritt und zwangsweise wieder den Tageskurbeitrag, der ja schon im Eintrittspreis enthalten ist, also zum 2. Mal! Frage, ist das rechtens? Wie und wann wird der zu viel bezahlte Tageskurbeitrag rückerstattet? Wo, vermutlich im Bürgerbüro der Gemeinde auf schriftlichen Antrag gegen Unterschrift. Oder ist Kochel schon Almosenempfänger?

Wir werden weiter berichten

Individualität bis über den Tod hinaus

Werbeanlagen in Kochel und unser Dorf soll schön werden

Über das Kochler Ortszentrum wurde ja bereits in mancherlei Hinsicht berichtet. Vom Schmied von Kochel, seinem morbiden Umfeld, der Anlage in der er steht, mit Fernblick zur rostigen Pellet-Werbeanlage neben dem Maibaum am Bahnhof, dem östlichen Ortseingang.
Neben der Umgestaltung des Schmied von Kochel Parkplatzes mit Blumenkübeln und Bank, bis hin zum Neuzugang einer Werbetafel für ein Hotel, das unmittelbar danebenstehende Parkschild der Gemeinde fast verdeckend, hat nun der Kochler Stachus -Hauptkreuzung des Ortes- eine weitere Aufwertung erfahren.
Hier stehen seit jüngster Zeit ein Lastenrad mit Werbung für ein abgelegenes Café und als Knaller jetzt ein Leichentransport-Anhänger eines ortsfremden Bestattungs-Instituts mit der Aufschrift:
                                     „Individualität bis über den Tod hinaus“.
           Ein Hingucker par Excellenz!      So geht Werbung auf öffentlichem Gemeindegrund.