ISEK Okt. 2026
Aufruf der Gemeinde; wir suchen 12 freiwillige Bürger div. „Kategorien“ zur Mitarbeit . . .
Hähhh . . Die Gemeinde hat sich „ISEK“ eingekauft für 80.000 Euro Planungskosten , also für Hinweise zur Sachstandserhebung um planen zu können, was und wie man in Kochel „geplanter Weise“ umbauen bzw. weiter entwickeln könnte.
Ja wenn man das als Kommune, Bürgermeister samt Verwaltung nicht weiß, sucht man halt 12 freiwillige Zuarbeiter aus der Bürgerschaft? – Was habe ich da nicht verstanden?
Eine Gemeinde, die nicht weiß, was und wie sie den Ort Entwickeln soll? – Und was heißt da entwickeln?
Ja ist denn der Gemeinde samt Verwaltung der Istzustand des Ortes etwa auch nicht bekannt? Will man deshalb die eigenen Bürger zu einem beratenden Beirat, wie beschlossen animieren? Für den Beirat sind „pi mal Daumen“ 10.000 Euro „Entlohnung“ geplant – also nix wie hin!
Was in Kochel gemacht werden müsste ist doch hinreichend bekannt! Kanalisation, Klärwerk, Straßenzustand, sind nur einige Infrastruktur-Massnahmen und Pflichtaufgaben der Gemeinde, die seit vielen Jahren und Gemeinderats-Perioden nur geschoben, aber nicht angegangen werden, aber Voraussetzung sind, für weitere Infrastruktur belastende Zukunfts-Entwicklung sind.
Da darf schon gemutmaßt werden, aufgrund welcher Motivation man sich zur Wahl stellt, wenn anschließend externe Hilfe zur Führung und Entwicklung einer bekannt klammen Gemeinde eingekauft wird.
ISEK kostet der Gemeinde etwa € 80.000 zur Erarbeitung eines Konzeptes zuzügl. € 10.00 für den Beirat, zusammen ca. € 90.000 soweit bekannt. Dabei wird von 60% Förderung ausgegangen, was aber noch offen ist und falls dann Fördermittel vorhanden sind. Danach soll die Umsetzung des Konzeptes erfolgen, was auf 15 Jahre veranschlagt ist. Dann sind Planung, Ausschreibung und Vergabe erforderlich. Was tatsächlich angegangen und umgesetzt wird/werden kann, bleibt der Zeit, Genehmigung und Finanzierung vorbehalten, also aus heutiger Sicht nicht sicher. Sicher ist dabei, dass in die 15-jährige Laufzeit mindest 2 Wahlperioden fallen, in denen Bürgermeister und Gemeinderat neu gewählt werden – und wie die dann zum ISEKI-Ergebnis in der Sache stehen ist ebenfalls ungewiss.